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Slipknot stellen sich an die Seite von LGBTQ-Bewegung

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Im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina wurde im März 2016 ein Gesetz erlassen (House Bill 2/kurz HB2), welches Trans*Menschen – also Menschen, die sich mit ihrem biologischen Geschlecht nur unzureichend oder gar nicht identifizieren und ihr biologisches Geschlecht als falsch empfinden – verbietet, öffentlicher Toiletten und Umkleidekabinen zu nutzen, die ihrer Geschlechtsidentität entsprechen. Prominente Beispiele sind Mina Kaputo (Life Of Agony) oder Laura Jane Grace (Against Me). Die Bewegung, die sich um die Rechte dieser Menschen kümmert, wird mit unter dem Begriff LGBTQ subsumiert. Ins Deutsche übersetzt steht das Akronym für: Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.

„Uns ist es egal wo du pinkelst – Hauptsache du betätigst die Spülung. Es ist ziemlich einfach, wirklich.“

Gegen dieses Gesetz gibt es weltweit großen Widerspruch, da es gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung aller Menschen entspricht. Musiker wie Bruce Springsteen, Pearl Jam oder Duran Duran sagten in der Vergangenheit bereits Auftritte in dem US-amerikanischen Bundesstaat aus Protest ab. Auch Slipknot stellen sich gegen diese Diskriminierung. Deshalb hatten auch sie zuerst angedacht, ihr Konzert in North Carolina abzusagen. Nun entschieden sie sich aber, den Termin dennoch wahrzunehmen. Statt mit einer Absage, wollen sie anders auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen: Sie werden mit der LGBTQ-Gruppe „Equality NC“ vor Ort zusammen arbeiten, die einen Stand bei dem Slipknot-Konzert im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina haben werden. In ihrem Statement auf Facebook erklären sie:

Wir glauben, dass es egal ist, wer du bist, wen du liebst, niemand sollte sich mit irgendwelchem Hass auseinandersetzen müssen, ob daheim oder in deiner Gemeinde. Unsere Fans in North Carolina haben etwas besseres verdient und deshalb sagen wir das Konzert auch nicht ab. Uns ist es egal wo du pinkelst – Hauptsache du betätigst die Spülung. Es ist ziemlich einfach, wirklich.“

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