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Studie: Metal-Fans können besser mit dem Tod umgehen

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Die beiden deutschen Wissenschaftlerinnen Dr. Julia Kneer und Dr. Diana Rieger wollen in ihren Studien herausgefunden haben, dass Metal-Fans besser mit dem Tod umgehen können.

Heavy Metal sei eines der am meisten polarisierenden Musik-Genres, das sich ausgesprochen häufig und ausführlich mit dem Thema Tod beschäftige. Dadurch seien Metal-Fans besser auf dieses Thema vorbereitet als Fans seichterer Genre.

Terror-Management-Theorie

Das liege vor allem auch am spielerischen Umgang mit diesem Thema, der dem Tod die Aura des Terrors und des Tabus nehme. Metal-Fans hätten so auch eine größere Akzeptanz, dass jedem der Tod bevorsteht und könnten auch Kontingenz-Erfahrungen besser verarbeiten.

Versuchsanordnung

Einer der Versuche, der diese Theorie beweisen sollte, war etwa so angeordnet: In der ersten Beweisführung wurde die Metal-Affinität der Versuchspersonen festgestellt. Dazu wurden diesen ‘Paranoid’ (Black Sabbath, 1970) und ‘Angel Of Death’ (Slayer, 1986) vorgespielt. Dann wurde gefragt: „Kennen Sie diesen Song?“ und „Hören Sie sich diesen Song gerne an?“. 

Daraufhin wurden sie mit dem Thema „Tod“ konfrontiert. Menschen, die mehr mit Metal – und vor allem dem Slayer-Song – anfangen konnten, bzw. diesen überhaupt kannten, fiel der Umgang mit der eigenen Sterblichkeit deutlich leichter.

Ein Paper zur gesamten Studie „The Memory Remains: How Heavy Metal Fans Buffer Against the Fear of Death“ findet ihr hier.

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Mayhem: Lang lebe der Tod

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