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Therapie nach tödlichem Unfall: Suicide Silence trennten sich fast

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Die Suicide Silence Gitarristen Chris Garza und Mark Heylmun geben im Interview mit altpress.com zu, dass die Band nach dem Tod von Mitch Lucker emotional so am Boden war, dass sie sich geschlossen in Therapie begeben musste, damit sie nicht zerbricht. Ähnlich wie es Metallica einst taten.

„Wir waren in Therapie. Suicide Silence waren komplett in Therapie“, sagt Garza. „Es gab Dinge über die ich wegen Mitch nachdenken musste, die mir erst bewusst wurden, als der Therapeut sie aus mir rausholte. Ich glaube wir begraben vielen Scheiß emotional und mental und wenn jemand dich so weit bringt, es zu konfrontieren, dann stinkt das gewaltig. Ich war eine ganze Weile total am Ende.“

Bandleader Heylmun gibt zu, dass nicht nur die Trauer über den Tod von Lucker während der Therapie verarbeitet wurde, sondern auch andere bandinterne Spannungen ans Tageslicht befördert wurden.

„Jeder der in einer Band war oder ist, weiß, dass es Dinge gibt über die man nicht spricht. Sehr empfindliche Dinge, die man in Gesprächen mit den anderen Bandmitgliedern lernt zu umgehen. In der Therapie mussten wir diese unangenehmen Dinge ansprechen um sie zu beseitigen wenn wir weitermachen wollten.“

Außerdem konnte Heylmun viel vom Verstorbenen Lucker lernen, wenn es darum ging, die Band weiterzuführen.

„Mitch war immer so selbstbewusst wenn es um seine Entscheidungen und Ideen ging. Ich wollte Mitchs Geist und Energie am Leben erhalten und sichergehen, dass die Band das auch beibehält. Er hat mich sehr inspiriert wenn es darum ging eine Entscheidung zu treffen und dazu zu stehen.“

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