Toggle menu

Metal Hammer

Search

Trey Azagthoth (Morbid Angel): Ist die Metal-Szene so engstirnig?

von
teilen
mailen
teilen

Grabenkämpfe sind im Metal an der Tagesordnung – aber wie steht es prinzipiell um die Offenheit oder Engstirnigkeit unserer Szene? Das fragt sich jetzt auch Morbid Angel Gitarrist Trey Azagthoth.

Sein Plan: er möchte ein paar Events realisieren, auf denen Morbid Angel spielen, es neben Death Metal aber auch DJs gibt. Die DJs sollen aber aus allen extremen Musikformen kommen – sei es Industrial, Hardcore, Terrorcore, Jungle Drum and Bass oder ähnlichem.

„Geht nicht, Metaller wollen so was nicht,“ hieß es jetzt von eventuellen Organisations-Partnern. „Alles Quatsch,“ sagt der Morbid Angel Gitarrist. „So lange es verdammt hart und krank ist“, sollte es für Metaller passen.

„Metal ist doch für Leute, die von den Restriktionen und Sicherheiten des Mainstream gelangweilt sind. Metal geht um Selbst-Erfahrung, darum, nicht wie ein Schaf dem Hirten zu folgen. […] Wenn es keine Experimente gibt, gibt es auch nie etwas Neues.“

Und so gibt Trey Azagthoth den Vorwurf seiner Partner als Frage an die Metaller der Welt weiter: würde ein solcher Gig mit Death Metal, Drum and Bass, Industrial etc. hinhauen? Oder zielt der Künstler in seiner „Kunst als Selbstwert“-Ansicht übers Ziel hinaus?

teilen
mailen
teilen
Schlagabtausch Amaranthe vs. Epica

Den kompletten Schlagabtausch zwischen Simone Simons (Epica) und Elize Ryd (Amaranthe) findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Was ist anders daran, mit Frauen zu touren als mit Männern? Elize Ryd: Ich habe schon gemerkt, dass die Jungs ruhiger sind, wenn eine Frau dabei ist. Bands, die keine Frau dabei haben, sagen oft: „Wir schätzen es sehr, eine Frau um uns zu haben, weil wir uns dann ein bisschen mehr zusammenreißen.“ Außerdem ist es heutzutage sehr beliebt, Frauen in…
Weiterlesen
Zur Startseite