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Turisas Interview mit Geiger Olli Vanska

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Turisas haben es momentan schwer: Kurz vor der weltweiten Tournee verschwindet Akkordeon-Spieler Janne „Lisko“ Mäkinen scheinbar spurlos und lässt die Band im Regen stehen. Geiger Olli Vanska hat auch keine Ahnung, wo er steckt. „Ich habe zuletzt im Januar von ihm gehört. Aktuell interessiert es mich auch nicht, da er sich scheinbar auch nicht mehr für die Band interessiert und andere Sachen im Kopf hat. Was das ist, wissen wir nicht, aber wir machen jetzt weiter und schauen in die Zukunft.“

Aktuell hilft Netta Skog bei den Konzerten aus. Er war bereits im Herbst 2007 mit Turisas unterwegs. „Netta Skog ist ein großartiger Akkordeonspieler, aber er ist momentan nur ein Live-Musiker bei Turisas,“ erkärt Olli Vanska den Status. „Wenn Lisko zurückkommen will und mit uns spielen will, kann er es gerne tun. Da er aber jetzt nicht hier ist, wissen wir nicht, ob wir ihn in Zukunft auch noch haben wollen.“

Für die nächste Zeit haben Turisas jedenfalls schon eine Menge geplant: Zwei Konzerten in Russland, dazu die Berockung der USA mit dem Paganfest und dem Ozzfest. Darüber hinaus wird auch schon fleißig am Nachfolger von THE VARANGIAN WAY gearbeitet, das hoffentlich Anfang nächsten Jahres erscheinen wird.

Doch das sind noch nicht alle Pläne: „Geplant ist auch eine Live-DVD der momentanen Tour, wofür wir noch ein Konzert filmen werden. Leider haben wir dafür bislang noch keine angemessene Bühne finden können. Es soll halt auf keiner gewöhnlichen Bühne aufgenommen werden.“

Die Träume bleiben bei all dem Stress trotzdem nicht auf der Strecke. Olli möchte am Liebsten als Support von Metallica auftreten. „Oder mit Bullet From My Valentine. Aber nur wegen der Mädchen, die sie hinter die Bühne bringen!“

Ob das bei den Kampfbemalungen klappt, sei dahin gestellt. Immerhin benötigt die Band knapp eine Stunde vor dem Konzert, um sich outfittechnisch fertig zu machen. „Manchmal würde ich beim Schminken am Liebsten zu Hause sein, denke mir, was zur Hölle ich hier eigentlich tue. Zum Glück geht es danach auf die Bühne und man wird durch den Auftritt wieder gepusht. Zum Glück sind wir nicht Lordi – die benötigen zwei bis drei Stunden vor dem Gig!“

 

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