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Vince Neil: „Wir haben Grunge bewusst unterstützt.“

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Im Interview mit dem Q-Magazine erzählte Mötley Crüe-Sänger Vince Neil, dass er und seine Band die Grunge-Szene in den frühen Neunzigern nicht wie viele Kollegen gefürchtet haben, sondern sie aktiv unterstützt haben.

„Wir waren bei MTVs Headbangers Ball und wir hatten eine Vorab-Pressung von Nirvanas NEVERMIND. Wir haben über einige aufstrebende Bands gesprochen und den Leuten gesagt, dass sie dieses Album unbedingt checken müssen.“

„Wir haben die ganze Sache unterstützt.“

„Ich weiß nicht warum die Leute behaupten Grunge hätte den Rock getötet. Nur die Leute deren Karrieren ohnehin schon am Ende waren haben das gesagt. Uns hat es jedenfalls nicht umgebracht.“

„Ich habe mich mal mit Courtney Love unterhalten und sie erzählte mir, dass eines von Kurts Lieblingsalben unser TOO FAST FOR LOVE sei.“

Weniger gelassen sieht Rob Zombie die Sache. Seiner Meinung nach hat sich die Musikindustrie nie vom Grunge erholen können.

Wer von beiden, findet ihr, hat Recht? Sagt es uns in den Kommentaren, auf Facebook, Google+ oder Twitter!

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65 Jahre Vince Neil: Ein Leben zwischen Exzess und Ikonografie

Vincent Neil Wharton, geboren am 8. Februar 1961 in Los Angeles, ist eine der schillerndsten - und widersprüchlichsten - Figuren des amerikanischen Glam Metal. Mit mexikanischen Wurzeln mütterlicherseits und indigenen Wurzeln väterlicherseits wuchs er in Südkalifornien auf, wo Sonne, Surfbretter und später Strip-Nächte seinen Lebensrhythmus bestimmten. Genau dort wurde er zu einem Gesicht der Glam Metal-Szene der Achtziger Jahre. Anlässlich seines 65. Geburtstags blicken wir zurück auf sein Leben, das zu Recht bereits mehrfach in verschiedenen Medien aufgearbeitet wurde: Zuletzt als Netflix-Dokumentation namens ‘The Dirt: Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n’Roll’ (2019). Vom David Lee Roth-Fanboy zum Aushängeschild des Glam…
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