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Metal Hammer

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Live vom Festival

With Full Force 2015: Der Sonntag

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Groove Metal und Alte Schule aus New York

Während den nachfolgenden US-Größen von Lamb Of God deutet sich das nahende Unwetter durch den auffrischenden Wind und trübes Licht bereits an. Wahrhaben will das aber keiner, während Randy Blythe und Co. ihren Aggro-Groove-Abriss liefern. Die neuen Songs ‘512’ und ‘Still Echoes’ fügen sich perfekt in die Best-Of-Setlist mit ‘Walk With Me In Hell’ und ‘Redneck’ ein. Die Fans geben nochmal alles, auch eine Gummipalme muss daran glauben. So geht das!

Und wie dann echter Oldschool geht, zeigen dann Sick Of It All vor der immer bedrohlicher aufziehenden Gewitterfront im Hintergrund. Während sich der Himmel immer weiter verdunkelt, bringen die New York Hardcore-Sympathen das Publikum vor der Bühne zum Kochen. Hits wie ‘Step Down’ oder ‘Scratch The Surface’ funktionieren eben auch 22 Jahren nach dem ersten Auftritt auf dem With Full Force und animieren zu Circlepits und einer größeren Wall Of Death. Sehr schön!

Verfrühtes Ende mit Knalleffekt

Und dann passiert genau das, was alle schon seit den ersten Anzeichen eines aufziehenden Gewitters befürchtet haben: Die Windböen verstärken sich erheblich und der Himmel verdunkelt sich immer weiter, während sich das Infield für die Headliner-Show der Schweden-Giganten von In Flames füllt. Als die ersten Regentropfen fallen, tritt der Veranstalter auf die Bühne und fordert die Besucher auf, in ihren Fahrzeugen auf dem Parkplatz Schutz zu suchen, da eine schwere Gewitterfront im Anmarsch sei.

Und zwar keine Sekunde zu früh: Als die letzten Besucher das Gelände verlassen haben, bricht ein heftiges Gewitter-Stakkato los, das die ganze Nacht anhält und jede weitere Show im Zelt oder auf der Mainstage verhindert. Sehr bedauerlich, aber nach den Erfahrungen des Blitzschlags von 2012 eine nachvollziehbare und eindeutig richtige Entscheidung der Verantwortlichen!


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Zum Todestag: Vor zehn Jahren starb Peter Steele

Am Morgen des 14. April 2010 brach auf Island die Erde auf. Ein etwa zwei Kilometer langer Spalt machte Weg für die Lava und Asche des Unaussprechlichen, des Eyjafjallajökull. Asche, die die Welt lahmlegte. Am selbigen Tag verstarb Peter Steele. Heute jährt sich der Todestag des Type-O-Negative-Frontmanns zum zehnten Mal. Randnotiz: Alle im Artikel verwendeten Zwischenüberschriften sind Songtitel von Type O Negative, die nicht nur gewissermaßen zum zugehörigen Textabschnitt passen, sondern in die ihr im Gedenken reinhören könnt. https://www.youtube.com/watch?v=3sMALbhJU6M Everyone I Love Is Dead Als sich die erste Todesnachricht ihren Weg durch Twitter suchte und Fans in ihrem Alltag erreichte,…
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