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Kiss: Paul Stanley liebt sein Leben

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Suchen viele doch eher vergeblich nach der sogenannten Work-Life-Balance, hat Kiss-Sänger Paul Stanley diese längst gefunden. Der Musiker ist mit seinem Lebensstil voll und ganz zufrieden, denn neben der Musik und dem Leben auf Tour bleibt ihm noch reichlich Zeit für Frau und Kinder.

Aktuell touren die Meister der Gesichtsbemalung durch Australien. In einem Interview mit einem Brisbaner Radiosender schwärmte Paul Stanley jetzt über sein glückliches und zufriedenes Leben. „Mein Leben ist großartig. Als Kiss-Mitglied kann ich auf eine unglaubliche Karriere zurückblicken, mache Leute glücklich und die Leute machen mich glücklich.“

Touren und Familie

Angesprochen drauf, ob er das Tour-Leben nicht manchmal satt hätte, verneint der Musiker deutlich. „Nein, ich bin das Touren nicht leid. Ich genieße dieses wundervolle Leben.“ Seine Familie begleitet ihn dabei eher selten – was auch nicht zwingend notwendig ist. „Ich bin im Moment nicht sonderlich lange auf Tour. Wir sind vielleicht zwei bis drei Wochen unterwegs, dann aber wieder für einen oder zwei Monate zu Hause.“ Natürlich vermisse er auch während dieser Zeit seine Liebsten. Es wäre jedoch egoistisch, die Kinder extra aus der Schule zu holen.

Ganz privat

Die private Zeit daheim verbringt der Musiker abseits jeglicher Rock’n’Roll-Allüren. „Rock’n’Rll über den Essenstisch zu rufen und dabei Stühle durch die Gegend zu werfen oder so wäre dumm und unangebracht.“ Vielmehr genieße er ganz einfach die Familienzeit. „Ich bringe meine Kinder zur Schule oder hole sie ab. Ich habe eine wunderbare Frau und tolle Freunde. Das ist, was im Leben zählt. Hier entspanne ich, das ist meine Basis.“

Schulklassen statt tausender Fans

Natürlich lässt Stanley es sich auch nicht nehmen, hin und wieder in der Schule seiner Kinder zu spielen. „Das ist lustig, denn die Schule meiner Kinder veranstaltet jedes Jahr eine Spendensammlung, an der sich die Eltern beteiligen. Ich spiele dort – und außerdem auch Dave Grohl.“ Die Kinder des Foo Fighters-Frontmanns besuchen wohl die selbe Bildungseinrichtung. Paul Stanley freue sich, der Schule etwas zurückgeben und damit auch anderen helfen zu können.

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Kiss: Ein halbes Jahrhundert DESTROYER

Nach drei Studioalben, die eher Achtungserfolge waren, und dem Live-Durchbruch ALIVE! (1975), der immerhin Goldstatus erreichte, standen Kiss an einer Kreuzung: weiter rumpeln oder endlich groß denken. Sie entschieden sich für Letzteres - und holten sich dafür einen Drill Sergeant ins Studio, um ihr viertes Studioalbum DESTROYER aufzunehmen. Bob Ezrin: Der Mann mit der Trillerpfeife Produzent Bob Ezrin, zuvor schon für Alice Cooper verantwortlich, hörte sich die 15 Songs des Kiss-Demos an und fand sie… sagen wir: ausbaufähig. Nur ‘Detroit Rock City’ und ‘God Of Thunder’ hatten für ihn echtes Potenzial. Der Rest wurde zerlegt, umgebaut oder später für andere…
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