Toggle menu

Metal Hammer

Search

Chris Barnes: „Cannibal Corpse fühlen sich von mir bedroht“

von
teilen
mailen
teilen

Zwar ist die unschöne Trennung von Chris Barnes (Six Feet Under) und Cannibal Corpse schon über zwanzig Jahre her, aber dennoch glaubt Barnes nicht, dass die Band an einer Versöhnung interessiert ist. Der Vokalist erklärt die Situation aus seiner Sicht im Interview mit Scott Penfold von Loaded Radio.

Auftritt ausgeschlossen

Die Frage, ob er mit Cannibal Corpse auftreten würde, wenn die Rock And Roll Hall Of Fame ihre Tore für extremere Acts öffnen würde, bejaht er. Er sagt: „Ja klar! Ich bin schon immer dazu bereit. Aber sie würden das nicht mitmachen. So sind sie einfach.

Sie würden mich und Jack (Owen, Ex-Cannibal Corpse und aktueller Six Feet Under-Gitarrist – Anm.d.Red.) niemals bitten, mit auf die Bühne zu kommen. Das würde einfach nicht passieren. Sie würden uns eher ausschließen. Oder vielleicht würden sie uns doch auf die Bühne einladen, aber sie würden auf keinen Fall wollen, dass wir ein Lied mitspielen“, mutmaßt der Sänger.

Bedrohung

Barnes meint auch den Grund dafür zu kennen. Er sagt: „Teils denke ich, dass sie mich einfach nicht mögen. Außerdem glaube ich – und das soll nicht angeberisch oder eingebildet klingen –, dass sie sich in Anbetracht meiner Beiträge als Sänger von meiner Anwesenheit bedroht fühlen. 

Sie haben immer versucht, meine Beiträge an den Rand zu drängen und zu ignorieren. Im Zuge dessen waren sie nie besonders freundlich zu mir, weil meine Arbeit mit der Band immer das überschattet, was sie versuchen am Laufen zu halten. Deswegen wurde ich auch aus der Band gefeuert. Damit hatte ich aber nie ein Problem. Ich war deswegen auch nie bitter“, bekräftigt der Sänger.

Fluchtweg

Der Musiker führt weiter aus: „Ich habe immer nur meine Geschichte erzählt und die Fakten, die ich kenne. Außerdem sage ich schon immer, dass Six Feet Under mein größter Segen sind. Ich war schon ziemlich früh nicht mehr glücklich in Cannibal Corpse, und Six Feet Under waren mein Fluchtweg. Diese Band ist das Beste, das mir je passiert ist. 

Bei Cannibal Corpse gefeuert zu werden, war wirklich großartig. Das kann Alex (Webster, Cannibal Corpse-Bassist – Anm.d.Red.) bestätigen. Als er mich anrief, um mir zu sagen, dass ich gefeuert bin, lachte ich ein bisschen und meinte im Grunde, dass das großartig sei“, sagt er.

Konflikte

In Barnes‘ Augen waren es keine kreativen Differenzen, die zum Konflikt führten. Er erklärt: „Das hatte nichts damit zu tun. Vielleicht in deren Köpfen, weil ich während der letzten Aufnahme-Session mit Six Feet Under auf Tour ging, anstatt das Album fertigzumachen, wie sie es mir befohlen hatten. 

Sie wussten, dass ich es nicht fertigstellen würde. Ich blieb mir selbst treu in Bezug auf die Lieder, die ich geschrieben hatte. Und das haben sie nun mal anders gesehen, also zählt das vielleicht als kreative Differenz. Für mich war die Hauptsache, dass ich keine Zeit mit ihnen verbringen wollte“, stellt der Sänger klar.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

„Ich hatte nie ein Problem mit Jack. Aber ich wollte nicht mit Alex, Paul (Mazurkiewicz, Schlagzeuger – Anm.d.Red.) und Rob (Barrett, Gitarrist – Anm.d.Red.) in einem Raum sein. Deswegen gründete ich auch Six Feet Under. Viele Leute dachten, das sei ein Nebenprojekt. Aber für mich war es immer mehr als das. Es war meine Fluchtkkapsel – mein Ausweg“, meint Barnes.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Machine Gun Kelly disst Yungblud in neuem Lied

Offenbar ist die Stimmung zwischen Rapper Machine Gun Kelly und seinem (ehemaligen?) Kumpel Yungblud aktuell unterkühlt. In dem neuen Lied, ‘Fix Ur Face’, mit Limp Bizkit-Frontmann Fred Durst, macht Kelly eine Anspielung auf den britischen Sänger. Fans errieten bald, um wen es sich handeln könnte. Nun bestätigt der Rapper den Diss gegen Yungblud im Interview mit Suicide Silence-Gitarrist Chris Garza in dessen Podcast. Disney-Teenie zu Outlaw In der neuesten Single rappt Machine Gun Kelly: "Mickey Mouse kids turned rockstars/Leaving private schools, tryna be outlaws." Fans spekulierten schnell, dass es sich um einen Diss gegen Yungblud handeln könne, da dieser seine Karriere…
Weiterlesen
Zur Startseite