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Jack Owen verrät, warum er Cannibal Corpse verlassen hat

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Jack Owen war 1988 Mitbegründer von Cannibal Corpse. Während Kollege Chris Barnes bereits 1995 die Segel strich und mit Six Feet Under weitermachte, hielt Owen noch bis 2004 bei Cannibal Corpse durch. Ohne die eigentlichen Gründe zu nennen, verabschiedete sich der Gitarrist damals, und so blieben von der Ursprungsbesetzung nur noch Schlagzeuger Paul Mazurkiewicz und Bassist Alex Webster.

In einem Statement im Mai 2004 schrieb Owen: „Nach 15 Jahren bei CANNIBAL CORPSE habe ich mich entschieden, die Band zu verlassen. Mein Herz war einfach nicht mehr dabei, und das spiegelte sich auch in meinem Auftreten auf der Bühne wider. Die Zeiten ändern sich, und ich genieße die Musik nicht mehr so ​​sehr wie früher. Das Einzige, was mich in der Band hielt, war die regelmäßige Arbeit und das Gehalt. Das ist unfair mir selbst, meinen Band-Kollegen und vor allem den Fans gegenüber.“ 

Geständnisse

Jetzt war Jack Owen zu Gast im The Growl Podcast, wo er nach genaueren Angaben bezüglich seines Ausstiegs gefragt wurde. „Oh, es war eine Kombination aus verschiedenen Dingen“, antwortete der 58-Jährige. „Mein Leben veränderte sich damals. Ich ließ mich scheiden und meine Mutter starb. Und ich habe den Jungs von Cannibal nie gesagt, warum ich wirklich ausgestiegen bin. Aber es lag daran, dass ich von einem von ihnen wegmusste“

Eine nicht näher benannte Person habe die Band seinerzeit an sich gerissen, was Owen sauer aufstoßen ließ. Dieser Umstand in Kombination mit den bereits angeführten Lebensveränderungen hätten schließlich zu seiner Entscheidung geführt. „Ich musste einfach weg. Es war ein toxisches Umfeld für mich. Und seht euch an, wie es sich in den letzten Jahren noch verschlimmert hat.“

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Anschließend stieg er bei Deicide ein, wo er zwölf Jahre lang in die Saiten gehauen hat. Im März 2017 gaben Six Feet Under bekannt, dass Owen fortan als zweiter Gitarrist fungieren wird. Seither sind er und sein alter Kumpel Chris Barnes wiedervereint. Letzterer sprach letztes Jahr in einem Cameo-Video über Cannibal Corpse und gestand: „Als ich in der Band war, gab es auf persönlicher Ebene immer Spannungen. Und das war wahrscheinlich größtenteils meine Schuld.“ 


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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