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Exodus: Neues Musikvideo ist zu brutal für YouTube

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Es ist vollbracht. Exodus kündigen ihr zwölftes Studioalbum an. GOLIATH heißt das gute Stück, das am 20. März via Napalm Records erscheinen wird. Die Platte markiert außerdem die bereits live gefeierte Rückkehr von Sänger Rob Dukes, der laut eigenen Angaben bei den Aufnahmen zum Album an seine Grenzen gegangen ist. Immerhin habe er „nur zwei oder drei Stunden“ durchgehalten und sei anschließend „bis zum nächsten Tag ziemlich erschöpft“ gewesen, wie er in einem Interview im April 2025 angab.

Gewalt & Gäste

Die Band kommentiert GOLIATH: „Sind wir begeistert von diesem Album? Das ist noch untertrieben.“ Dabei handle es sich um das bisher größte Projekt in der über 40-jährigen Geschichte von Exodus. Selbst das Nachfolgealbum sei bereits zu 80 Prozent fertig, „aber darüber sprechen wir ein anderes Mal“. Abschließend heißt es: „Es ist ein unglaublich gemeinschaftliches und unser bisher Band-zentriertestes Album, mit vier Songs von Lee, Texten von Gary, Rob, Lee und Tom – einfach rundum genial. Die Zeit, das Monster loszulassen, naht!“

Mit der Ankündigung ist auch die erste Single ausgekoppelt worden. ‘3111’ ist zugleich die Eröffnungsnummer des Albums. „Der Song handelt von den Drogenmorden in Juárez, und 3111 ist die geschätzte Anzahl der Morde allein im Jahr 2010“, erklärt die Band. Da das offizielle Video selbst in überarbeiteter Form zu brutal sei, hat YouTube die Veröffentlichung verweigert. Deshalb finden derzeit weitere Überarbeitungen statt, wie Gitarrist Gary Holt in einem Statement verrät.

Weiterhin erklärt er: „Es enthält reale Gewalt. Aber wir wollten ein rohes und authentisches Porträt von den Drogenkriegen zwischen Kartellen machen.“ Somit entsteht gerade eine zensierte Version. Das originale Video soll in voller Länge zu einem späteren Zeitpunkt auf einer anderen Plattform erscheinen. Holts Meinung zufolge haben die Zensoren schlicht überreagiert.

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GOLIATH umfasst insgesamt zehn brandneue Songs, bei denen überdies Gastmusiker vertreten sind. Bei ‘The Changing Me’ unterstützt HypocrisyMastermind Peter Tägtgren nach vollen Kräften. In der Titelnummer ‘Goliath’ ist indes die Violinenarbeit von Katie Jacoby zu hören, die in den USA keine Unbekannte ist. Die übrigen Titel lesen sich wie folgt:

GOLIATH-Tracklist

  1. 3111
  2. Hostis Humani Generis
  3. The Changing Me (feat. Peter Tägtgren)
  4. Promise You This
  5. Goliath (feat. Katie Jacoby)
  6. Beyond The Event Horizon
  7. 2 Minutes Hate
  8. Violence Works
  9. Summon Of The God Unknown
  10. The Dirtiest Of The Dozen


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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