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Exodus

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Mit Paul Baloff am Mikrofon schufen Exodus ein Erstlingswerk, das zu einem Klassiker des Thrash Metals wurde und die Band zur Legende des Bay-Area Thrash Metal machte. Mit Steve „Zetro“ Souza, der gesangtechnisch wesentlich mehr als Baloff zu bieten hatte, wurden zwar einige Fans enttäuscht, der Erfolg schloss sich aber an den des Debüts an. Zu den kommerziell großen Thrash-Bands wie Slayer oder Megadeth konnten sie trotzdem nie ganz aufrücken.

Schlagzeuger Tom Hunting und Gitarrist Kirk Hammett gründeten 1981 in der Bay Area von San Francisco, Kalifornien, die Band Exodus. Der spätere Gitarrist und Kopf der Band Gary Holt fungierte in dieser Zeit noch als Roadie. Nachdem Sänger Paul Baloff und Bassist Jeff Andrews hinzugekommen waren, spielten Exodus anfangs noch melodischen Hard Rock, änderten mit ihrem Line-up aber dann auch ihr Klangbild, das zunehmend härter wurde. Mit der Veröffentlichung zahlreicher Demo-Tapes erspielten sich Exodus eine fanatische Fan-Gemeinde.

Ihr Debüt-Album BONDED BY BLOOD erschien trotzdem erst 1985, machte Exodus aber sofort zu Klassikern ihres Genres. Auf einer Tour mit Slayer und Venom bewiesen Exodus zudem ihren Status als professionelle Live-Band. Paul Baloff verließ in dieser Zeit die Band und wurde 1986 von Steve „Zetro“ Souza (vorher bei Legacy und Testament) ersetzt. Dieser wurde von den vielen Fans anfangs negativ aufgenommen, spielte aber mit Exodus gleich den Klassiker PLEASURE OF THE FLESH ein. Das folgende FABULOUS DESASTER (1989) wird von Fans und Kritikern oft als das beste Album der Band-Geschichte bezeichnet.

1992 fokussierten Exodus auf FORCE OF HABIT groovige Lieder und verzichteten auf die vorher hohe Geschwindigkeit des klassischen Thrash Metals, was nicht zuletzt auch am neuen Schlagzeuger John Tempesta (White Zombie, Anthrax) lag, der hinzukam, weil bei Tom Hunting 1989 ein Herzfehler diagnostiziert wurde. Diese musikalische Veränderung markierte vorerst das Ende von Exodus als Kult-Band, denn auch die kurzzeitige Reunion mit Paul Baloff konnte 1996 nicht den gewünschten Erfolg zurückbringen, so dass es zu einer Pause bis 2001 kam. Als Baloff dann 2002 an den Folgen eines Hirnschlags starb, war auch ein weiterer Versuch des Comebacks misslungen.

Erneut mit Souza erschien 2004 das Album TEMPO OF THE DAMNED, das Exodus wieder zurück an die Spitze der Thrash-Metal-Bewegung führte. Nach diversen Mitgliederwechseln 2005, bei denen auch die Stamm-Mitglieder gingen, erschienen in den Folgejahren weitere Alben, die Exodus Ruf und Status nicht schadeten. Sie konzentrierten sich wieder voll auf ihren klassischen Thrash-Sound und bedienten damit, was Fans schon lange forderten.

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Diskografie
Exodus: Halsbrecher und Schädelspalter

Das komplette Interview mit Gary Holt von Exodus findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Hat die Rückkehr von Frontmann Rob Dukes Auswirkungen auf die Riffs oder Arrangements gehabt? Gary Holt: Rob ist ein hervorragender Texter, aber eigentlich lasse ich mich davon nicht beeinflussen, wer bei uns am Mikro steht. Ich lasse die Riffs einfach aus meinem Kopf raus. Was tatsächlich Einfluss genommen hat auf die Lieder, ist seine stimmliche Vielseitigkeit. Rob zeigt auf GOLIATH, was stimmlich wirklich in…
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