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Atrocity: Aufruf zur okkulten Schatzsuche um die ganze Welt

Einmalige Bonus-Tracks versteckt und vergraben

Rarer geht’s nicht – verrückter auch kaum: Atrocity werden Bonus-Tracks an okkulten Stätten verstecken und die Aufnahmen vernichten, um sie zu einmaligen Schätzen zu machen.

(english version below)

Die größte Metal-Schnitzeljagd der Welt steht an – und zwar tatsächlich um die ganze Welt! Atrocity planen mit den Bonus-Tracks ihrer kommenden Alben-Trilogie OKKULT eine einmalige, faszinierende und vielleicht ein wenig - im positiven Sinn - wahnsinnige Aktion.

Von jedem der drei anstehenden Atrocity-Alben (das erste erscheint im Frühjahr 2013) wird ein Song vom Album verschwinden. Die Original-Aufnahmen und Mixe werden vernichtet und nur ein einziges Exemplar des Songs hergestellt. So weit, so verrückt, doch es geht erst los.

Atrocity-Frontmann Alexander Krull persönlich wird diese einmalige Kopie des Songs an einer okkulten Stätte verstecken – zunächst in Europa, für spätere Alben weltweit. Die Fans sind aufgerufen, dieses eine Exemplar zu finden und damit Besitzer einer einmaligen Atrocity-Aufnahme zu sein.

Der Atrocity-Mastermind erklärt die Aktion und die Hintergründe zur OKKULT-Albumtrilogie:

„Mit „OKKULT“ wollen wir eine ganz besondere Album Trilogie starten. Wir haben schon vor längerer Zeit angefangen daran zu arbeiten. Zuletzt erschien mit der „Die Gottlosen Jahre“ DVD ein aufwändiger Filmstreifen über unsere über 25 jährige Karriere, der jetzt sogar auf Filmfestivals laufen soll. Grund genug nun eine neue Ära von ATROCITY einzuläuten! Musikalisch werden keine Gefangenen gemacht, die „OKKULT“-Reihe wird heftig, bombastisch und düster zugleich. Das werden nicht nur die brutalsten und härtesten ATROCITY Alben seit Jahren sein, sondern gleichzeitig auch die finstersten Werke unserer Bandgeschichte. Liebhaber unserer härteren Sachen wie „Hallucinations“, „Todessehnsucht“, „Blut“ oder „Atlantis“ werden bei der „OKKULT“-Reihe voll auf ihre Kosten kommen, obwohl das "OKKULT" Material natürlich seine ganz eigene Note hat.

Die Orchester Parts werden im September vom Lingua Mortis Orchester unter der Leitung von Victor Smolski (Rage) in Minsk / Weissrussland eingespielt.

Passend zur düsteren Atmosphäre von „OKKULT“ haben wir die kanadische Sound Designerin Katie Halliday an Bord geholt, die bei Filmen wie „Saw V“, „Saw VI“, „Saw 3D (VII)“, „The Devil's Carnival“ oder „Todd and the Book of Pure Evil“ mitgearbeitet hat, und auch schon ein paar Awards für ihre Arbeit einheimsen konnte.

Das textliche Konzept wird alles andere als eindimensional. Wir haben keine Lust nur in eine bestimmte Richtung mit der Thematik um „OKKULT“ zu gehen, und so wird das Ganze breit aufgestellt sein: Von okkulter Magie, okkulten Orten bis hin zu Verschwörungstheorien und Mysterien, die bis heute ungeklärt sind.

Für unsere Fans haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: Es wird keine herkömmlichen Bonustracks zu den „OKKULT“ Alben geben! Dafür können sich alle Fans aktiv bei „OKKULT“ an einer Art Schatzsuche beteiligen, denn zu den jeweiligen Alben werden wir je einen Song an einer „okkulten Stätte“ verstecken, quasi der „Missing Track“ zu jedem Album. Zur ersten „OKKULT“ Scheibe wird das ein Ort in Europa sein. Bei den folgenden Alben werden das Orte auf anderen Kontinenten sein, in Amerika und Asien vielleicht. Das jeweilige Versteck werde nur ich kennen. Alle Original Recording Tracks und Mixe der Songs werden wir dann eigenhändig zerstören, dass heisst auch wir als Band werden diese Songs dann nicht mehr wieder zu hören bekommen, bis sie gefunden werden. Sie sind dann also im wahrsten Sinne des Wortes einmalig. Wenn jemand die Songs findet, und sie für sich ganz alleine behalten möchte, dann haben wir selbst auch keine Möglichkeit mehr, diese Songs jemals wieder im Original anzuhören. Wir haben intern schon einigen Zoff gehabt, welcher Song das nun bei der ersten „OKKULT“ sein soll (lacht). Zudem werden wir diesen „Schatz“ entspechend und wertig veredeln lassen, so etwas wie „Der goldene Ipod“. Wir scheuen also keine Kosten und Mühen. Mehr Infos wie das genau ausschauen wird und wie man sich an der Schatzsuche beteiligen kann, gibt’s zu einem späteren Zeitpunkt.

In Zeiten, in denen Musik immer mehr an seiner Wertigkeit zu verlieren scheint, wollen wir damit auch ein Zeichen setzen. Diese Songs werden definitiv an großen Wert besitzen, erst recht, wenn man sie vielleicht erst in 200 Jahren ausgraben wird (lacht). Soweit wird es wohl hoffentlich nicht kommen.

Am 21.12.2012 werden wir aber etwas Exklusives vorab veröffentlichen, wir wollen ja zur Apokalypse den passenden Soundtrack liefern, und eigentlich war das ja unser Wunschtermin für den ersten Album Release der „OKKULT“-Reihe. Veröffentlichungstechnisch geht das ja leider zu diesem Termin nicht, deshalb erscheint das erste „OKKULT“-Album, sofern der Weltuntergang doch nicht stattfinden sollte, im Frühjahr 2013.

Be prepared!

Metallische Grüße,

Alex“

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english version

Atrocity singer Alexander Krull issues a statement regarding the new album trilogy OKKULT and a very special treasure hunt:

„With OKKULT" we want to start a very special album trilogy. We have begun to work on the "OKKULT" trilogy a long time ago. Most recently with the "Die Gottlosen Jahre (The Godless Years)" DVD, a splendid film documentary was released commemorating our longer than 25 year career, which even now is to run at film festivals. Reason enough now to usher in a new era of ATROCITY! Musically, no prisoners will be taken, the "OKKULT" series is also brutal, bombastic and dark. These will not only be the heaviest and most brutal albums of ATROCITY since years, but also the darkest works of our band's history. Lovers of our harder material like "Hallucinations", "Todessehnsucht", "Blut" or "Atlantis" will surely be delighted with the "OKKULT" series at their expense, although the "OKKULT" songs have their own trademarks, of course.

The orchestral parts will be recorded in September by the Lingua Mortis Orchestra under the direction of Victor Smolski (Rage) in Minsk / Belarus.

In keeping with the dark atmosphere of "OKKULT" we got the Canadian Sound Designer Katie Halliday on board. She worked for movies like "Saw V", "Saw VI", "Saw 3D (VII)", "The Devil's Carnival" and "Todd and the Book of Pure Evil", and already could reap some awards for her work.

The lyrical concept is anything but one-dimensional. For "OKKULT",  we have no desire to go only in a certain direction. So the whole thing will be broadly based: From occult magic, occult places to conspiracy theories and mysteries that are still unsolved.

For our fans, we've come up with something very special: There will be no conventional bonus tracks on the "OKKULT" albums! In return, all fans can actively engage in a kind of treasure hunt. For the respective "OKKULT" albums, we will hide one song on an "occult site", which is the "missing track" to each album. For the first "OKKULT" record that certain place will be in Europe. For the following albums the places will be on other continents, perhaps in America and Asia. l will be the only one that knows these locations. All original recording tracks and mixes of these songs will be destroyed by our own hands, that also means we as a band will also not be able to listen to these songs until they are found. They are in the truest sense of the word: Unique. If someone finds these songs, and wants to keep them for himself, then we will have have no way to listen to these songs ever again in their original form. Internally we have already had some serious discussions on what song is supposed to be hidden for the first "OKKULT" (laughs). We will ennoble this "treasure", to something like "The Golden iPod", we will spare no expense or effort. More info on how it will look exactly and how you can participate in the treasure hunt, will be announced a later date.

In times when more and more music seems to lose it's value, we want to make a statement. These hidden songs will definitely have an great added value, especially when they will dig them out in 200 years (laughs). That will probably not be the case.

On 21/12/2012 we will release something exclusive in advance, we want to provide the right soundtrack for the apocalypse, and actually that was our preferred date for the first release of the "OKKULT" series. Unfortunately, this release date is not possible, therefore the first "OKKULT" album will be released in spring 2013, in case the world downfall didn't happen.

Be prepared!

Metal greetings,

Alex“



Atrocity: Morbid Decadence

Während es auch im Jahre Eins nach dem großen Death Metal Boom immer noch reichlich Bands gibt, die ihre Lebenserfüllung darin finden, eine Platte zu machen, die im besten Falle dem großen Vorbild (sei es Death, Carcass, Entombed...) nahekommt, schlagen andere neue Pfade ein, um der wirklich drohenden Sackgasse einer doch im Grundsatz so faszinierenden Musikrichtung zu entkommen.

Tags: Atrocity / Decadence

ATROCITY 5 Stars

Die gottlosen Jahre

Gothic

Tags: ATROCITY / Atrocity / Die gottlosen Jahre

Atrocity - Werk 80 II 6 Stars

Heiss oder Scheiss

Fast elf Jahre hat es gedauert, bis sich Atrocity einer Fortsetzung des einstigen Charterfolgs WERK 80 widmeten. Dem Konzept blieb man auf dem Nachfolger natürlich treu: Diverse Klassiker der Pop- und Wave-Szene aus den Achtzigern wurden fachgerecht in ein zeitgenössisches Metal-Gewand gekleidet. Darunter Hits von Depeche Mode, Frankie Goes To Hollywood, Visage, A-HA, Alphaville, Eurythmics, Simple Minds, Ideal und anderen, die mal mehr, mal weniger dem Sound von Atrocity angepasst wurden Im direkten Vergleich zum Erstling ist WERK 80 II dazu erheblich aufwändiger ausgefallen, allein das Orchester und der Chor sorgen für eine gehörige Portion Bombast. Die Produktion, wie immer im heimischen Mastersound-Studio erfolgt, tut dazu ihr übriges, die Modernisierung der Songs zu unterstreichen. Die Songauswahl darf man getrost als gelungen bezeichnen, die Umsetzung ohne Makel; denn die kleinen Schwächen von damals sind auf WERK 80 II nicht aufzuspüren. Wer somit auch nur ein kleines Faible...

Tags: Atrocity

Atrocity - Todessehnsucht 6 Stars

Der Wank von den Pungent Stench sagt immer, daß die Leute keine obskuren Technik-Orgien Marke Atrocity haben wollen, sondern primitive Mucke mit Him, Motörhead, Pungent und so... Bei besagten Atrocity im lauschigen Ludwigsburg scheint er damit auf taube Ohren gestoßen zu sein, denn noch schonungsloser als auf ihrem Debüt HALLUCINATIONS packen sie auf TODESSEHNSUCHT alles in ihre Songs, was nicht rechtzeitig auf die Bäume kam. Da mag man mäkeln, daß sich hier von Morbid Angel über Carcass bis hin zu Bathory alles ein Stelldichein gibt, was im Death Metal Rang und Namen hat (halte ich aber für unangemessen...), eines aber kann man nicht abstreiten: Atrocity haben es raus, wie man all das in gute, teilweise fesselnde Songs schmiedet. Sicher schwebt ein Hauch von Größenwahn über TODESSEHNSUCHT; aber was soll's, peinlich ist es nicht, kommen eher wie ein Peter Greenaway der Death Metal-Szene, opulent bis zur Dekadenz - und man sollte es nehmen wie Peter Greenaway-Filme: Muß man nicht genia...

Tags: Atrocity

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