Toggle menu

Metal Hammer

Search

Vergewaltigungs-Vorwürfe: Lostprophets lösen sich auf

von
teilen
mailen
teilen

Letzten Dezember wurde Lostprophets-Sänger Ian Watkins wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs verhaftet. Seither sitzt er in Haft, und die Details zu den Vorwürfen sind erschreckend: Unter den 23 Anklagepunkten finden sich auch zwei Fälle von Vergewaltigung eines einjährigen Babys, die Beihilfe zum Missbrauch eines weiteren Kindes und der Besitz von kinderpornografischem Bildmaterial. Watkins weist die Vorwürfe von sich.

Seine Bandmitglieder haben nun mit einem Statement die Auflösung der Band bekanntgegeben:

„Nach beinahe einem Jahr voll Schmerz fühlen wir uns endlich bereit, öffentlich zu verkünden, an was wir privat schon lange dachten. Wir können unter dem Namen Lostprophets nicht mehr länger Musik machen oder live spielen. Eure Liebe und Unterstützung in den letzten 15 Jahren war gewaltig, und wir werden für immer dafür dankbar sein, was ihr uns gegeben habt. Während wir auf die nächste Phase unseres Lebens blicken, können wir nur hoffen, von so hingebungsvollen und inspirierenden Menschen umgeben zu sein wie ihr es wart!“

Watkins muss sich am 25.11.2013 vor Gericht verantworten. Derzeit befindet er sich im Gefängnis unter Beobachtung wegen Selbstmordgefährdung. Eine Freilassung auf Kaution wurde mehrfach abgelehnt.

Die Lostprophets haben seit ihrer Gründung im Jahr 1997 über 3.5 Millionen Tonträger verkauft und erreichten mit ihrem Hit ‘Last Train Home’ die Nummer 1 der Modern Rock Radio-Charts im Jahr 2004:

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Klage gegen Steven Tyler wegen Missbrauch darf weitergehen

Aerosmith-Frontmann Steven Tyler wurde schon von mehreren Frauen angeklagt, er habe sie in den Siebzigern sexuell missbraucht. Darunter auch Julia Misley, ehemals Holcomb, die ihn wegen sexueller Nötigung einer Minderjährigen und Nötigung zu einer Abtreibung anklagte. Klage geht in Kalifornien weiter Los Angeles-County-Richterin Patricia A. Young wies Misleys Klagen wegen angeblichen Missbrauchs in Oregon, Washington und Massachusetts ab. Dabei berief sie sich auf die Gesetze zum Schutzalter und zur Verjährungsfrist in den jeweiligen Bundesstaaten. Die in Kalifornien erhobenen Anklagen gegen Steven Tyler können jedoch weiterverfolgt werden. Die Richterin machte ihren Entschluss so deutlich, dass einer von Misleys Anwälten vorgeschlagen haben…
Weiterlesen
Zur Startseite