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Angeblicher Fanbetrug von As Blood Runs Black

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Wie metalsucks berichtet, haben die kalifornischen As Blood Runs Black keinen der Unterstützer ihrer Crowdfunding-Kampagne für ihren Support belohnt. Die Band brauchte angeblich 50.000 Dollar, um ein neues Album aufzunehmen.

Fast 600 Unterstützer konnte die Band finden und bot im Gegenzug alles – von einer digitalen Vorabkopie des fertigen Albums für 10 Dollar bis zu einem Privatkonzert für 2000 Dollar – an. Seit dem 27. Oktober ist das Album GROUND ZERO nun überall erhältlich, nur dass bisher keiner der Unterstützer seinen jeweiligen Bonus erhalten hat.

Berechtigterweise folgte ein Shitstorm der Entrüstung und die betrogenen Fans fordern unter beinahe jedem Posting der ABRB-Facebook-Seite, was ihnen zusteht. As Blood Runs Black weisen allerdings jede Schuld von sich und kommentierten am Veröffentlichungstag von GROUND ZERO lapidar:

„Es war nicht unser Fehler. Wir sind gerade auf Tour und hatten den Eindruck, dass sich um die Sache gekümmert wird. Mailt an ABRBfamily@gmail.com, um euch auf dem Laufenden zu halten“

Damit stehen die As Blood Runs Black-Fans nicht nur ohne Entschuldigung da, sondern dürfen sich auch fragen, worin die Herausforderung in der Versendung eines Download-Codes besteht. Ebenfalls unklar dürfte sein, inwieweit die zitierte Rechtfertigung von der Pflicht eines Verkäufers entbindet, zu liefern, wofür der Kunde bezahlt hat.

Unabhängig davon ignorieren As Blood Runs Black bis zum jetzigen Zeitpunkt alle weiteren Kommentare und Nachfragen von Seiten der Fans und der Presse. Ob die betrogenen Anhänger der Band irgendwann einen Gegenwert für ihr Geld erhalten werden, bleibt damit vorerst unklar.

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