5FDP: Ivan Moody hält sich mit politischen Äußerungen zurück

von
teilen
mailen
teilen

Dieses Jahr stehen in den USA wieder die Präsidentschaftswahlen an. Entsprechend angespannt ist die Lage dort derzeit. In einem Interview mit dem rumänischen Magazin ‘Press One wurde Five Finger Death Punch-Sänger Ivan Moody nach seiner Meinung befragt und wie er dazu steht, ebendiese auf musikalischem Weg zu äußern: „[Es] kommt auf den Einzelnen an. Es gibt Bands wie System Of A Down und Rage Against The Machine, die das tun, und das ist, was und wer sie sind. Die Zahlen sagen alles. Sie haben Millionen und Abermillionen von Followern, denen es genauso geht.“

Schweigen ist Gold?

Empfehlungen der Redaktion
Ivan Moody zieht um und eröffnet zwei Unternehmen in Wyoming
Moody selbst sieht sich nicht in der Position, für andere zu sprechen, und meint deshalb: „Ich habe einige politische Lieder, aber ich versuche, sehr vage und offen all demgegenüber zu sein. Ich werde nicht für mein ganzes Land antworten, weil das an sich schon dumm ist. Ich kann nicht jeden Menschen kontrollieren. Und ich möchte auch nicht einmal wissen, was zum Teufel sie die Hälfte der Zeit denken. Aber Amerika hat Probleme, mit denen wir klarkommen müssen. Ich meine, es kann nicht für immer so beschissen sein, oder?“

Auf die Frage, wie kritische Themen angegangen werden könnten, sagte Ivan: „Ich denke, es wird täglich angesprochen. Ich denke, dass deine und meine Generationen aufgeweckt wurden. […] Ich werde nicht das Gleiche durchmachen wie meine Großeltern [oder meine Mutter]. [Sie] war in den Sechzigern dabei, als sie ihre BHs verbrannten, weil Frauen nicht ohne sie herumlaufen durften. All das reicht so weit zurück, und jede Generation hat ihre Zeit dafür. Leider funktionieren die alten Methoden nicht, das haben wir gesehen. […] Unsere Zeit wird kommen.“

Der Einfluss von Musik

Empfehlungen der Redaktion
5FDP rechtfertigen Tour mit Marilyn Manson
„Besonders, weil ich Kinder habe und in Amerika lebe, muss ich mich jeden Tag an meine Plattform gewöhnen, weil es sich auf sie widerspiegelt. Ich möchte nicht, dass sie zur Schule gehen und von anderen Kindern oder Eltern für das gehasst werden, wofür ich stehe“, erklärt Ivan Moody, und führt aus: „[Es geht darum] zu verstehen, dass Musik jeden anders beeinflusst. […] Wenn ich helfen kann, dann sei es so. Aber ich bin nicht hier, um ihnen zu sagen, wie sie denken sollen.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Phil Campbell über das Gefühl Motörhead-Songs zu spielen

Seit dem Ende von Motörhead ist Phil Campbell bekanntlich mit seinen Söhnen Todd, Tyla und Dane als Band unterwegs. Im Live-Repertoir befinden sich auch Lieder seines 2015 verstorbenen Kollegen und Freundes Lemmy Kilmister. Seit 1983 musizierten die beiden gemeinsam bei Motörhead. Vom Heavy Magazin wurde er auf diesen Umstand angesprochen und gefragt, wie er sich dabei fühle. Lemmys Vermächtnis „Na ja, man legt einfach los und macht es. Selbst heute noch habe ich manchmal das Gefühl, Lem oder ein anderes Band-Mitglied wäre da, wenn ich auf der Bühne spiele“, meint Campbell, und erklärt: „Man sieht die Freude im Gesicht der…
Weiterlesen
Zur Startseite