Toggle menu

Metal Hammer

Search

Anders Fridén (In Flames): Ein Appell an die Freundlichkeit

von
teilen
mailen
teilen

Dass sich die seit 2020 ausgerufene Ausnahmesituation, die in erster Linie mit der Coronapandemie einhergeht, auf politische Gesinnungen und zwischenmenschliche Umgangsweisen globaler Gesellschaften auswirkt, zeigte sich wohl am deutlichsten durch das Aufkommen radikaler und teils verschwörungstheoretischer und rechtsextremer Bewegungen rund um den Globus. Allerdings bedarf es nicht unbedingt der Zugehörigkeit zu einer „politischen“ Gruppierung, um sich idiotisch zu verhalten.

Empfehlungen der Redaktion
In Flames: „Man muss die Musik lieben, die man spielt“
Anders Fridén, Frontmann der schwedischen Melodic Death Metal-Band In Flames, verkündete sein Unbehagen hinsichtlich des derzeitig vorherrschenden „menschlichen Miteinanders“ gegenüber Loud TV. „Wir leben an einem beängstigenden Ort“, erklärte er. „Ich hatte gehofft, dass wir nach der Pandemie, nach der Pause, die wir alle hatten, netter sein würden und mehr Respekt und Liebe zeigen würden – zwischen den Menschen, zwischen den Nationen und so weiter. Aber es scheint, als seien wir feindseliger als je zuvor.“

Hass heißt das Virus

„Und jetzt führen wir hier [in Europa] einen Krieg, der schon eine Weile andauert. Ich verstehe nicht, wie wir uns gegenseitig behandeln. Auch die Sprache, die im Internet, in den Sozialen Medien und so weiter verwendet wird, kann ich nicht nachvollziehen. Wir zeigen mit dem Finger nach links und rechts. Es gibt keine Debatten mehr.

Empfehlungen der Redaktion
In Flames: Die Listening Session in Stockholm
Wenn ich nicht mit dir übereinstimme, hasse ich dich – was einfach seltsam ist. Ich frage mich, was das soll. Man ist sich nicht mehr einig, dass man anderer Meinung ist, sondern nur noch voller Wut und, wie ich schon sagte, mit erhobenem Finger voller Tadel. (…) Wir behandeln Meinungen, als wären sie Fakten – was sie nicht sind.“

Weiter appellierte Fridén daran, die Hoffnung nicht aufzugeben: „Wir müssen besser miteinander kommunizieren. Wir müssen netter und freundlicher zueinander sein.“

Seht hier das vollständige Interview zum nächsten In Flames-Album FOREGONE (VÖ: 10.02.23):

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Mortal Sin: Live-Rückkehr sicher, neues Album ungewiss

Vergangenen Sommer kündigten die australischen Thrash-Metaller Mortal Sin ihre Bühnenrückkehr für dieses Jahr an – 15 Jahre nach ihrer letzten Tournee im Rahmen der „Thrashfest Classics“ durch Europa. Die Besetzung besteht derzeit aus den Gründungsmitgliedern Mat Maurer (Gesang) und Andy Eftichiou (Bass), Nathan Shea und Ryan Huthnance an den Gitarren sowie dem neuesten Bandmitglied, Schlagzeuger George Delinicolis. Dieses Jahr markiert das 40. Jubiläum des Debütalbums MAYHEMIC DESTRUCTION. Für ihre Auftritte planen Mortal Sin jedoch Klassiker aus ihrer gesamten Diskographie ein. Die deutschen Fans dürfen sich immerhin auf eine Show beim Keep It True Festival im April freuen. Laut eines Facebook-Posts…
Weiterlesen
Zur Startseite