Toggle menu

Metal Hammer

Search

Apple Music: Kleine Labels könnten leer ausgehen

von
teilen
mailen
teilen

Am 30. Juni 2015 soll der neue Streaming-Dienst ‘Apple Music’ an den Start gehen. Die ersten drei Monate sollen die Kunden nichts bezahlen müssen. Laut musicbusinessworldwide.com könnte das für kleinere Labels zum Problem werden, da auch sie in dieser Zeit keine Bezahlung für die Bereitstellung der Musik ihrer Künstler erhalten sollen.

Problem dabei ist, dass der Start von Apples neuem Streaming-Dienst auf die Verkaufszahlen in den ersten drei Monaten vermutlich einen großen Einfluss haben wird. Durch die Konditionen der Verträge, die seitens des Konzerns  für Indie-Labels vorgesehen sind, müssen die kleinen Labels mit einem großen Verdienstausfall rechnen. Dies würde dadurch verstärkt, dass der Markt sich zur Zeit vom Verkauf physischer Musik-Formate hin zu bezahltem Musikstreaming entwickele und die Labels bereits stark auf dessen Erlöse, z.B. vom Marktführer Spotify, angewiesen sind. Diese könnten aber zunächst wegbrechen, wenn viele der User von Spotify in den kostenlosen Probemonaten zunächst zu ‘Apple Music’ wechselten.

Die Industrie zittert vor drei Monaten ohne Geld aus Streaming-Einnahmen. Kein Indie-Label könnte das derzeit aushalten.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Rokk stellt faires Streaming-Modell im Kanzleramt vor

Es ist allgemein bekannt, dass für Musiker und Künstler von den Einnahmen beim Musik-Streaming viel zu wenig abfällt. Um diese Problematik zu erörtern und potenzielle Lösungsansätze zu diskutieren, fand am Montag, den 16. März 2026 eine Gesprächsrunde im Bundeskanzleramt statt. Dabei hat sich Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer mit Vertretern von Amazon Music, Apple Music, Rokk Streaming, SoundCloud, Spotify und YouTube Music sowie vom Branchen-Verband Bitkom getroffen. Rokk präsentierte bei dieser Gelegenheit sein faires Modell zur Vergütung der Musiker. Nächster Termin steht "Der deutsche Musikmarkt ist einer der größten weltweit, und das Potenzial ist noch bei Weitem nicht…
Weiterlesen
Zur Startseite