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Bill Ward: „Alkohol und Drogen haben mich fast umgebracht“

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METAL HAMMER: In den Siebzigern waren Alkohol und Drogen so etwas wie das fünfte Band-Mitglied von Black Sabbath. Bereust du diese Zeit?

Bill Ward: Was genau meinst du mit „bereuen“?

„Ich habe 1983 dreimal versucht, mich ­umzubringen, um dem Alkohol zu entkommen.“

METAL HAMMER: Na ja, zum Beispiel, dass du dich an die Aufnahmen von HEAVEN AND HELL (1980) nicht mehr erinnern kannst.

Bill Ward: Oh, ja. (lacht) Das bereue ich tatsächlich. Aber auch viele andere Dinge, die ich meinen Mitmenschen zugemutet hatte. Ich habe viele Leute hängenlassen, tat Unüberlegtes und verhielt mich sehr grob. Seitdem ich trocken bin, versuche ich, mein Leben der Veränderung zu widmen. Ich möchte Menschen unterstützen und etwas aus der Zeit gutmachen, in der ich ein brutaler Egoist war.

METAL HAMMER: Wie hast du es geschafft, seit 32 Jahren trocken und clean zu bleiben?

Bill Ward: Der Alkohol und die Drogen hätten mich fast umgebracht. Es gab keine Wahl. Ich habe 1983 dreimal versucht, mich umzubringen, um dem Alkohol zu entkommen – aber es hat nicht funktioniert. Also musste ich mit dem Saufen ­aufhören. Das war sicher eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich bin sehr dankbar. Ich hätte so viele positive Dinge in meinem Leben verpasst: Die Reunion, meine Ehe, meine Enkel.

Das komplette Interview mit Bill Ward lest ihr nur im Sonderheft METAL HAMMER Legenden: Black Sabbath, das ihr hier bestellen könnt. 

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