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Blackie Lawless verwandelt W.A.S.P.-Konzert in Trump-Rallye

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Während ihrer aktuellen Tournee verwandelten W.A.S.P. eine Show in New York in eine mehr als fragwürdige politische Bühne. Vor dem letzten Song des Abends, Blind In Texas’, hielt Frontmann Blackie Lawless eine flammende Rede, in der er sich leidenschaftlich für den wiedergewählten Präsidenten Donald Trump einsetzte.

Blackie Lawless sieht Zunahme von Zensur

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„Wir machen heute Abend etwas anderes“, beginnt Lawless mit seiner hochtrabenden Rede. „Es war Shakespeare, der sagte: ‚Manche werden zur Größe geboren, anderen wird die Größe auferlegt.‘ Und es war Herodot, der erklärte, dass wir die Umstände nicht beherrschen, sondern die Umstände uns.“

Er zog Parallelen zu seiner Auseinandersetzung mit der Parents Music Resource Center (PMRC) in den 1980er-Jahren, als W.A.S.P.s Song ‘Animal (Fuck Like A Beast)’ auf die „Filthy Fifteen“-Liste gesetzt wurde. „Frank Zappa und ich standen hier ganz in der Nähe auf einer Bühne und warnten vor der Zensur“, erinnert er sich. „Zensur ist eine hässliche Sache – nicht nur in der Musik, sondern überall.“

Besorgt über angebliche zunehmende Einschränkungen der Meinungsfreiheit in den letzten Jahren, insbesondere im Internet, erklärt Lawless: „Wir sehen wieder, wie Zensur ihren hässlichen Kopf erhebt. Aber es gibt jemanden, der sich dagegen einsetzt.“

Donald Trump stehe für sein Land ein

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Damit spielt er auf Donald Trump an, der an diesem Abend eine Veranstaltung nebenan im Madison Square Garden besuchte. „Dieser Mann hat unzählige Angriffe überlebt und steht für dieses Land ein“, sagt Lawless. „Es ist egal, ob du Republikaner, Demokrat oder unabhängig bist – sei ein Patriot. Ich bin bereit, für dieses Land zu sterben.“

Zum Abschluss enthüllte die Crew „Trump 2024“-Banner, während auf den Bildschirmen Bilder Trumps gezeigt wurden. Die Aktion wurde wie zu erwarten mit extrem geteilter Meinung aufgenommen. Trump-Anhänger waren natürlich entflammt von der emotionalen Rede des W.A.S.P.-Gründers, während sich der Rest eher angewidert zeigte. Gründe dafür waren zum Beispiel Aussagen Trumps gegenüber der freien Presse, die der „Feind des Volkes“ sei, oder wie er bestimmte Reporter von Pressekonferenzen verbannte und natürlich seine zahlreichen „Fake News“-Anschuldigungen. Unabhängig davon ist es generell fragwürdig, ein Konzert zu einer politischen Rallye zu verwandeln.

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