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CD-Verkäufe: Plattenfirma Sony Music mit weniger Gewinn

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Obwohl immer mehr Plattenfirmen neue Vertriebswege im Internet auftun, bleibt die Lage auf dem Musik-Markt schwierig. Das musste jetzt wieder Label-Riese Sony erfahren, der neben zahlreichen Pop-Acts auch Metal-Bands wie Callejon unter Vertrag und vertreibt Alben von Judas Priest bis Six Feet Under.

Zwar machte Sony Music im letzten Jahr 5,4 Milliarden Dollar Umsatz – im Vergleich zum Vorjahr ist das jedoch ein Minus von 6 Prozent. Auch der operative Gewinn ist mit „nur“ 450 Millionen Dollar um 5,2 Prozent gesunken. Der Konzern insgesamt machte sogar knapp 10 Prozent weniger Umsatz.

Sony Music führt die sinkenden Einnahmen auf weiterhin fallende CD-Verkäufe und hohe Restrukturierungskosten zurück.

Am Hungertuch muss Sony gewiss nicht nagen. Doch das Umsatz-Minus zeigt, dass die Labels nach wie vor mit dem veränderten Musik-Markt zu kämpfen haben. Erst vor kurzem wurden bei der Plattenfirma Roadrunner in Europa die Türen geschlossen.

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Spotify, Universal, Sony & Warner verklagen Anna’s Archive

Ende vergangenen Jahres hatte sich Anna’a Archive (eine kostenfrei nutzbare Metasuchmaschine für Schattenbibliotheken, die hierzulande unter anderem wegen verschiedener Urheberrechtsbeschwerden gesperrt ist) noch damit gerühmt, 442 Millionen Dateien bei Spotify entwendet zu haben. Musikdateien sind davon angeblich etwa 86 Millionen Tracks, was zwar nur einen Teil des Gesamtkatalogs des Streaming-Riesen darstellt, aber wohl 99,6 Prozent der tatsächlichen Hörvorgänge entspricht. "Dreister Diebstahl" Dagegen geht Spotify nun gerichtlich vor — und zwar nicht alleine, sondern zusammen mit den drei großen Plattenfirmen Universal Music, Sony Music Entertainment und Warner Music. Die vier Unternehmen verklagen Anna’s Archive und fordern von der Filesharing-Plattform satte 13…
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