Cliff Burton-Museum in Schweden eröffnet

von
teilen
twittern
mailen
teilen

In der Nähe des Unfallorts, an dem der ehemalige Metallica-Bassist Cliff Burton im Jahr 1986 ums Leben gekommen war, eröffnete am 14. Mai 2022 in Ljungby, Schweden, ein Museum zu Ehren des Musikers. Der damals 24-Jährige verstarb in besagtem Jahr bei einem Tourbus-Unfall, der sich auf der Durchreise während einer Metallica-Tournee zugetragen hatte.

Nun soll dem begnadeten Bassisten im Rahmen der Institution Tribut gezollt werden. Das Museum stellt Fotos, Eintrittskarten, Alben, Poster und Interviews aus, die die Historie Burtons festhalten sollen. Außerdem zeigt das Museum einen Film mit Erinnerungen von Ersthelfern am Unfallort sowie eine Bühne, auf der Metallicas letzter Auftritt mit Burton in Stockholm nachgestellt ist – samt Kopien des Bass- und Schlagzeugsets, das er und Trommler Lars Ulrich damals benutzten.

Der Historiker Krister Ljungberg, der an der Eröffnung des Museums beteiligt war, erklärte gegenüber SVT 2021, dass er Unterstützungsbotschaften von Metallica-Fans aus der ganzen Welt erhalten hatte. „Ich bin kein großer Fan von Metallica, aber ich bin ein Riesenfan der Metallica-Fans“, sagte er. „Ich liebe diese Leute wirklich. Sie sind absolut fantastisch.“

Der Bergabygdens-Verein für Kultur und Tourismus erhielt außerdem 300.000 SEK (ca. 30.000€) vom schwedischen National Heritage Board, einer Regierungsbehörde, die für Weltkulturerbestätten und andere nationale Denkmäler zuständig ist, um den Aufbau des Museums zu unterstützen.

Cliff Burton in memoriam

2016 sprach Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich mit dem Radiosender KISW 99.9 in Seattle über Burtons tragischen Verlust, als der Tourbus der Band während einer Skandinavien-Tournee auf dem Eis ins Schleudern geraten war und Cliff aus dem Fenster geschleudert und zerquetscht worden war.

„Wir waren so geschockt und fassungslos, dass wir nicht wussten, wie uns geschah“, verriet er. „(…) Wir waren noch nicht reif oder erfahren genug, um zu wissen, wie wir damit umgehen sollten… Außer uns im Alkohol zu ertränken und es zu verdrängen. Die nächsten Monate waren also sehr schwierig, und es war verrückt. Aber wir haben einfach die Scheuklappen aufgesetzt und angefangen, Bassisten vorspielen zu lassen. Und wir wussten in unseren Herzen, dass Cliff der erste wäre, der uns in den Arsch treten und sagen würde, dass wir weitermachen sollten. Wenn er hätte sehen können, wie wir Trübsal geblasen haben… Und so gab es kein Trübsal blasen; wir machten einfach weiter, so gut wir konnten.“

In Alameda, Kalifornien, wurde am 10. Februar (Burtons Geburtstag) 2018 der „Cliff Burton Day“ eingeführt, um regelmäßig an den verstorbenen Musiker zu erinnern. Seit 2006 existiert im schwedischen Dörarp außerdem ein Gedenkstein zu Ehren Cliff Burtons.

teilen
twittern
mailen
teilen
Ozzy Osbourne: So war die Tournee mit Metallica

Zeitsprung nach 1986: Ozzy Osbourne tourt mit seinem vierten Soloalbum THE ULTIMATE SIN durch die USA, und Metallica spielen im Vorprogramm. Heute schwer vorstellbar, aber damals waren die Thrash-Riesen noch kleiner unterwegs. Der ehemalige Black Sabbath-Sänger hat in einem aktuellen Interview über seine erste Begegnung mit Metallica gesprochen. „Ein Haufen netter Typen“ sollen sie gewesen sein. Bezüglich Sänger und Gitarrist James Hetfield erinnert sich Ozzy außerdem an eine Menge Skateboard-Unfälle. Während der Tour soll er sich mehrfach den Arm gebrochen haben. Über Partys verlor Ozzy hingegen kein Wort. Metallica als schüchterne Ozzy-Fans Die einprägsamste Anekdote sei nämlich eine andere: „Ich…
Weiterlesen
Zur Startseite