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Das „Mayhem Fest“ ist Geschichte

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Nach zahlreichen Skandalen und Skandälchen ist jetzt klar: Das „Mayhem Fest“ ist Geschichte. Sieben Jahre lang lief alles rund, doch die diesjährige achte Ausgabe war ein einziges Desaster. Der Mitbegründer John Reese gab das Ende des Festivals auf Facebook bekannt.

Ende nach acht Jahre

Nach acht Jahren voller Hingabe und einem kompletten Jahr meines Lebens auf Tour mit dem Festival, ist heute ein sehr emotionaler Abend für mich“, gibt der Mitbegründer bekannt. „Ich weiß nur, dass wir alle unser bestes versucht haben, Mayhem zu einem Zuhause für Künstler zu machen, eine Plattform für Bands zu schaffen um ihnen zu mehr Fans zu verhelfen und einen Ort zu bieten, an dem sich die Menschen zuhause fühlen.“

Doch jetzt sei Schluss. Die letzten Worte aus dem Statement von Reese lassen aber vermuten, dass er sich nicht komplett aus dem Festival-Geschäft verabschieden wird. Mit gedrückter Feststelltaste schreibt er:

JEDEM ENDE WOHNT EIN ANFANG INNE“

Eine organisatorische Katastrophe

Ein Mangel an Besuchern, katastrophales Marketing, zu wenig Bühnen, schlechtes Catering: Die Liste der Dinge, die am diesjährigen „Mayhem Fest“ zu bemängeln waren, ist lang. Slayer-Gitarrist Kerry King sagte gar zu metalinsider.net, dass er dieses Jahr auch kein Geld für das tourende Festival ausgegeben hätte.

Schob der Veranstalter des Mayhem Fest Kevin Lyman die schlechte Bilanz auf die amerikanische Metal-Szene und vor allem deren Bands, so sahen Künstler wie der Thy Art Is Murder-Sänger Chris “CJ” McMahon und der Gitarrist des Headliners Slayer den Fehler klar bei den Veranstaltern.

„Ich weiß mit Sicherheit, dass es Fehler beim Buchen der Tour gab“, stellte Kerry King zum Beispiel klar. Chris McMahon ist sich außerdem sicher: „Die Besucherzahlen sind wirklich armselig“.

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Richie Faulkner sieht kein baldiges Ende für Judas Priest

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