David Draiman stellt sich hinter Emmure-Sänger

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Emmure-Frontmann Frankie Palmeria geriet zuletzt unter verbalen Beschuss, weil er David Draiman gefeiert hat. Zuvor ging ein Foto des Disturbed-Sängers durchs Internet, auf dem er zu sehen ist, wie er bei einem Besuch der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte ein Artilleriegeschoss unterschrieb — inklusive dem Ausruf „Fuck Hamas“. Dafür bekam zunächst Draiman Kritik ab. Palmeri stellte sich hier hinter David Draiman und twitterte: „Ich ficke zu Disturbed.“ Daraufhin waren Frankie Leute im Netz „Volksmordverleugnung“ vor.

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Der Emmure-Musiker erläuterte weiter: „Mich kümmert das nicht. Ich kümmere mich um mein eigenes Leben und fokussiere mich darauf, dass das gut läuft. Ein Krieg, der andauert seit, bevor ich geboren wurde, interessiert mich nicht. […] Ich hoffe, sie finden eine Lösung.“ Als ein User kommentierte „Jemand, der eine Bombe unterzeichnet, die Kinder töten wird, ist definitiv nicht jemand, zu dem ich es treiben würde“, entgegnete Palmerie: „Die Leute können über David denken, was sie wollen. Ich kenne ihn nicht. Ich weiß, dass er eine der besten Stimmen hat, die jemals mit harter Musik in Berührung kamen. Seine politischen und ideologischen Ansichten? Gehen mich nichts an. Allerdings werde ich nicht damit aufhören, die Musik zu mögen.“

Was Palmeri sagte

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So antwortet Draiman

Das Disturbed-Gesicht schaltete sich hier in die hitzige Diskussion mit ein. „Ich weiß das zu schätzen, Bruder“, beginnt David Draiman seine Ausführungen. „Um es klarzustellen: Ich bin nicht ‚für Völkermord‘ oder irgendetwas derartiges. Ich bin für Frieden und Koexistenz zwischen allen Völkern. Das war ich schon immer und werde es immer sein. Niemand sehnt sich mehr für einen fortwährenden, echten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern als ich. Jedoch kann das nicht mit einem genozidalen Todeskult (Hamas) passieren, der Unschuldige massakriert, gefoltert, vergewaltigt sowie gekidnappt hat und Gaza regiert.  

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Krieg ist die Hölle, er ist tragisch jenseits jeder Beschreibung. Doch diesen Krieg, all das damit verbundene Blutvergießen, hat die Hamas zu verantworten. Damit sowohl Israelis als auch Palästinenser eine Chance auf eine wahre Zukunft der Koexistenz haben, muss der Krebs namens Hamas ausgelöscht werden. Wenn sie einfach die Geiseln freilassen und sich ergeben würden, wäre all dies vorbei. Doch stattdessen genießen sie es, willentlich ihre eigenen Bürger zu opfern, indem sie sie als Schutzschilde benutzen und ihr anhaltendes sowie unerträgliches Märtyrertum dazu verwenden, für Unterstützung auf der Weltbühne zu werben.

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Es ist eine absolut schreckliche Situation. Doch so sehr es uns auch schmerzt zu tun, was wir tun müssen, um uns zu verteidigen und unsere Lieben dabei zu verlieren, sind wir nicht willens, für ihren Wahnsinn zu sterben. Wir gehen nirgendwohin. Keiner von uns. Diese Realität wird nicht verschwinden. Ich bete dafür, dass dieser Horror bald vorbei ist. Meine Familie (mehr als 2.000 Leute, die seit dem späten 19. Jahrhundert in Israel gelegt haben) sind kriegsmüde. Wir sind es alle.“

Für echten Frieden

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Unerträgliches Märtyrertum

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