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Deshalb hat Alice Cooper seinen Stil nie geändert

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Im Lauf ihrer Karriere experimentieren Musiker gerne mal mit verschiedenen Stilen und Genres. Nicht so Alice Cooper. Zwar geht die Rock-Legende mit der Zeit und entwickelt sich weiter, jedoch ist Alice Cooper optisch wie akustisch unverkennbar und vermutlich gerade deshalb auch nach sechs Dekaden noch immer sehr erfolgreich. Er selbst glaubt zu wissen, woran das liegt.

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Gegenüber Riff X erklärt Cooper: „Ich komme einfach nicht von der Art klassischem Rock aus den Siebzigern weg, weil es einfach immer noch funktioniert. Es ist eine Art klassische Musikkonfiguration, in der wir alle irgendwie verwurzelt sind und dann jeder in seine eigene Richtung geht. Man denke an die frühen Beatles, die Rolling Stones, Yardbirds… Fast jede gute Hard Rock-Band geht zurück auf Chuck Berry, denn das war die Grundlage für diesen Vierviertel-Beat, mit dem Backbeat. Und dann findet man seinen Weg, daraus Alice Cooper zu machen. Genauso wie Guns N’ Roses zu Guns N’ Roses geworden sind, oder Aerosmith ihr Ding gemacht haben. Es kommt nur darauf an, wie man es ausführt und wie die eigene Persönlichkeit darin zum Ausdruck kommt.“

Beständig

„Jemand hat einmal gesagt, über Musik zu reden sei wie über Architektur zu tanzen. Es ist fast unmöglich, darüber zu reden. Man muss es hören, und dann gefällt es einem oder nicht“, sinniert der Musiker, und führt aus: „Es ist einfacher Hard Rock und die einzige Musik, die 50 Jahre lang Bestand hat, ohne an Schärfe zu verlieren. Grunge, Punk, Hip-Hop, Disco – sie alle hatten ihre Momente. Aber Hard Rock war schon immer da und wird es immer bleiben. Ebenso wie Led Zeppelin immer Led Zeppelin bleiben werden.“ So sei es einerlei, ob jung oder alt. Die Hörerschaft wird stets da sein. Grund dafür sei laut Alice Cooper: „ Es gibt etwas an dieser Art von Musik, das nicht sterben wird.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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