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Devin Townsend Project live

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Wenn der verrückte Metal-Professor aufspielt weiß man nie, was einen erwartet. Devin Townsend galt nie als Maß für geistige Ausgeglichenheit, scheint aber seine inneren Dämonen besiegt zu haben und mit sich selbst endlich im Reinen zu sein. Den Eindruck hinterlässt jedenfalls sein souveräner Auftritt in München.

Was der ehemalige Strapping Young Lad Sänger auf die Bühne bringt, ist geballte Spielfreude, gute Laune und ein unvergleichliches musikalisches Können. Die Setlist umfasst beinahe sein gesamtes Solo-Schaffen – lediglich Songs des eher ambientlastigen Albums KI (2009) fehlen. So feuert er immer wieder die trotz parallel laufendem Deutschland-Spiel gut gefüllte Backstage Halle an und bekommt für jedes Lied die Hörner aus dem Publikum.

Und auch wenn es mal mit den verwendeten Samples nicht ganz rund läuft, bleibt Devin Townsend cool und hat einen lockeren Spruch auf den Lippen: „Das war jetzt eine Demonstration dafür, was passieren würde, wenn der Frontmann einer Band seine Samples nicht in der richtigen Reihenfolge gehabt hätte.“ Das schafft Sympathie.

Lediglich die 40-minütige Verspätung und die mit rund 90 Minuten etwas knapp bemessene Spielzeit können die Laune ein bisschen trüben. Doch das ist meckern auf hohem Niveau, denn besser unterhalten wird man bei einem Metal-Konzert selten.

Setlist:
Addicted!
Supercrush!
Kingdom
Truth
Short Om
Deadhead
Solar Winds
Hyperdrive
Gaia
Life
—————-
Color Your World
The Greys
Deep Peace

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Die Anfänge der Bay Area-Szene: Totale Befreiung

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