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Disturbed-Sänger greift Eltern eines toten Kindes an

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In der Nacht zum vergangenen Freitag wurde die USA von einem Amoklauf erschüttert. In Aurora (Colorado) stürmte James Holmes in die Mitternacht-Premiere des neuen ‘Batman’-Films ‘The Dark Knight Rises’, schoss wild um sich und tötete zwölf Menschen (Die Kollegen vom Musikexpress berichteten). Vor allem der Tod eines sechsjährigen Mädchens schockierte die Vereinigten Staaten.

Während man sich in Deutschland erneut die Frage stellt, ob die laschen Waffengesetze der USA eine Mitschuld haben, wird in den USA eine ganz andere Frage diskutiert: Wieso besuchte das sechsjährige Mädchen eine Mitternachtsvorstellung?

Genau diese Diskussion heizte auch Disturbed-Sänger David Draiman an. Mit drastischen Worten beschimpfte er die Eltern und forderte sie auf, ihr Kind doch lieber zur Adoption freizugeben, als sie mit ihren unverantwortlichen Handeln in Gefahr zu bringen. Ebenfalls äußerte er, dass dies ein weiteres Beispiel sei, warum es seiner Meinung nach nur bestimmten Menschen erlaubt sein sollte, Kinder zu gebären.

Hier ist sein Kommentar im Original-Wortlaut:

All you parents out there that think it’s OK to take your infants out on the town with you, to a movie theater or otherwise, do the world a favor. Give your children up for adoption to parents who know what it is to be a responsible parent, and sacrifice on behalf of their children. Get a damn babysitter.”

„Maybe we should take infants to nightclubs and restaurants in the late hours of the night as well? Honestly, fuck off. This is why only certain people should be allowed the gift of a child. Too many simply aren’t ready for the responsibility.

Nachdem etliche negative Stimmen zu diesen Aussagen aufkamen, ruderte Disturbed-Fronmann David Draiman zurück und richtete tröstende Worte an die Hinterbliebenen des Amoklaufs.

I have nothing but the deepest condolences for the families of the Denver Batman massacre. It is shocking beyond belief, and may the perpetrator of the crime be forced to toss Hitler’s salad in hell for eternity.“


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