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Eddie Vedder und Nikki Sixx im Glam Metal-Beef

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Zwischen Pearl Jam-Frontmann Eddie Vedder und Mötley Crüe-Bassist Nikki Sixx hat sich ein feiner, kleiner Streit entsponnen. Angefangen hat alles mit einem Interview des Grunge-Musikers, in dem er sagte, er verabscheue die Glam Metal-Szene der späten Achtziger Jahre. In seiner Replik bezeichnete Sixx Pearl Jam als „eine der langweiligsten Bands der Geschichte“.

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Im Gespräch mit der „New York Times“ erinnerte sich Eddie Vedder: „Ich habe früher für einen Club in San Diego Ausrüstung für Konzerte verladen. So landete ich bei Shows, zu denen ich selbst nicht gegangen wäre. Das waren Bands, die in den späten Achtziger Jahren das MTV-Monopol hatten. Es waren die Metal-Gruppen, die — ich versuche nett zu sein — ich verabscheute. ‘Girls, Girls, Girls’ und Mötley Crüe. Ich habe es gehasst. Ich hasste, wie die Jungs aussahen. Ebenso, wie die Frauen aussahen. Es fühlte sich so nichtssagend an. […]

Direkte Retourkutsche

Was ich zu schätzen wusste, war, dass in Seattle und der alternativen Szene die Frauen ihre Springerstiefel und Kapuzenpullis tragen konnten. Und ihre Haare sahen azs wie die von Cat Power. […] Sie verkauften sich nicht unter Wert. Sie konnten eine Meinung haben und wurden respektiert. Das ist eine Veränderung, die Bestand hat. Es klingt so abgedroschen, aber davor waren es Bustiers. Die einzige Person, die ich schätzte und in den Neunzigern ein Bustier trug, war Perry Farrell [von Jane’s Addiction — Anm.d.A.].“

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Nikki Sixx wiederum kommentierte die Aussagen von Eddie Vedder wie folgt in den Sozialen Medien (siehe unten): „Es hat mich heute zum Lachen gebracht, wie sehr der Pearl Jam-Sänger Mötley Crüe hasste. Angesichts dessen, dass sie eine der langweiligsten Bands der Geschichte sind, ist das ein Kompliment, oder?“ Darüber hinaus verglich er den Gesangsstil Vedders damit, mit Murmeln im Mund zu singen.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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65 Jahre Vince Neil: Ein Leben zwischen Exzess und Ikonografie

Vincent Neil Wharton, geboren am 8. Februar 1961 in Los Angeles, ist eine der schillerndsten - und widersprüchlichsten - Figuren des amerikanischen Glam Metal. Mit mexikanischen Wurzeln mütterlicherseits und indigenen Wurzeln väterlicherseits wuchs er in Südkalifornien auf, wo Sonne, Surfbretter und später Strip-Nächte seinen Lebensrhythmus bestimmten. Genau dort wurde er zu einem Gesicht der Glam Metal-Szene der Achtziger Jahre. Anlässlich seines 65. Geburtstags blicken wir zurück auf sein Leben, das zu Recht bereits mehrfach in verschiedenen Medien aufgearbeitet wurde: Zuletzt als Netflix-Dokumentation namens ‘The Dirt: Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n’Roll’ (2019). Vom David Lee Roth-Fanboy zum Aushängeschild des Glam…
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