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Feldversuch: 13-Jähriger bekommt Walkman statt iPod

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Die Einsichten, die der 13-jährige Scott Campbell aus einer Woche Walkman statt iPod zieht, sind lustig, aufschlussreich und vor allem extrem unterhaltsam.

Erstmal stolpert er über das, was damals so unglaublich war: die Größe. Der iPod jener Zeit? Der sei ja so groß wie ein kleines Buch. Immerhin sei er schwer zu verlieren, erkannte einer seiner Freunde. Gar nicht mal so verkehrt, wenn man es mal mit dem iPod-Nano vergleicht. Seltsam erschien Scott Campbell auch die Optik, denn der Walkman kam nicht mit bunten Verzierungen, sondern nur im einheitlichen Grau.

Wirklich lustig wird es aber, wenn der kleine Scott sich in die Technik einarbeiten möchte:

„Ich brauchte drei Tage um zu bemerken, dass die Kassette auch noch eine Rückseite hatte. Außerdem dachte ich, der Schalter metal/normal sei eine Art Equalizer. Erst später erkannte ich, dass es um zwei verschiedene Arten von Kassetten ging.“

Und was ist mit Shuffle? Nichts, die Kassetten waren schließlich noch analog. Es sei denn, man ist so einfallsreich, wie dieser Proband:

„Ich habe einfach einen Shuffle improvisiert, indem ich irgendwann beim Zurückspulen losließ. Klappte mit etwas Übung ganz gut, bis mein Dad mir erklärte, dass Walkmen Kassetten fressen können. Das gibt es bei digitaler Musik auch nicht. Hätte ich es weiter gemacht, hätte ich vielleicht den Rest des Tages gar keine Musik mehr gehabt.“

Immerhin erkennt Scott Campbell, warum vor 30 Jahren die Begeisterung über den Walkman so groß war. Eine Begeisterung, die er selber kaum kenne, da ständig neue Produkte in die Verkaufsregale wandern. Und trotzdem:

„Ich bin froh, dass diese ganzen Neuerungen vor meiner Zeit kamen. Ich kann mir nicht vorstellen, jeden Tag mit so simplen Geräten zurechtkommen zu müssen.“

So ändern sich die Zeiten…

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