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Girlschool: Altersloser Rock’n’Roll

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Das komplette Girlschool-Interview findet ihr in der METAL HAMMER-Augustausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Girlschool haben 13 Alben in 45 Jahren veröffentlicht – mit WTFORTYFIVE? folgt am 28.07.2023 das 14. Studiowerk. Und vom beinharten Heavy Metal der Frühphase über die Abstecher in Glam Rock bis hin zu kommerzieller, trotzdem harter Gitarren­musik hat die Band im Lauf ihrer Karriere eine Menge Stilwechsel hinter sich. Ihr aktuelles Album ist – so scheint es – eine Rückbesinnung auf die rohen Jugendtage, denn gemessen am Vorgängeralbum GUILTY AS SIN (2015) klingt WTFORTYFIVE? wieder überraschend hart, zuweilen ähnlich der in rotzigen Punk getränkten DEMOLITION (1980) und HIT AND RUN (1981). „Wir machen das nicht bewusst, sondern tun, was natürlicherweise aus uns herauskommt“, erklärt Gitarristin Jackie Chambers.

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„Wir überlegen uns nicht vorher, wie eine Platte klingen soll, wir klingen einfach wie Girlschool – immer.“ Trotz solch organischer Entstehung liegt zwischen WTFORTYFIVE? und GUILTY AS SIN mit acht Jahren eine lange Produktionspause. „Es war an der Zeit“, sagt Jackie. „Das merkt man spätestens dann, wenn man auf der Bühne steht, seine Titel mit: ,Dieser Song ist von unserem aktuellen Album‘ ankündigt und dann realisiert, dass die Platte 2015 erschienen ist.“ Damit war WTFORTYFIVE? auch ein Stück weit aus der Not heraus geboren. Geschadet hat es der Musik nicht. Für klassischen Heavy Metal scheinen die Sterne aktuell ohnehin gut zu stehen.

Anders als damals

Trotz ihres unbeschwerten und puristischen Images scheint sich für Girlschool einiges verändert zu haben. Die Band nimmt das gelassen. „Als ich mit 17 das Gitarrespielen begann, dachte ich: ,Fuck, diese Musiker sind 30? Die sind uralt. Sie sollten aufhören.‘ Das Mindset eines Teenagers ist natürlich völlig anders, als wenn man sich in seinen Dreißigern oder Vierzigern befindet“, so Jackie. Fast ein halbes Jahrhundert später scheinen sich die gereifte Rockerin und ihre Kolleginnen mit ihrem Status als gestandene Szenegrößen abgefunden zu haben.

„Heute tun wir einfach das, was wir lieben. Es ging uns nie ums Geld – wir machen das aus Spaß.“ Doch der Weg zu dieser Gelassenheit war steinig. Zu Beginn ihrer Karriere hatten Girlschool mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn anders als heute war es in den 1980ern für eine reine Frauen-Band in der Metal-Szene alles andere als einfach, Fuß zu fassen. „Wenn man Glück hatte, ist man mit einer Sängerin gerade so durchgekommen“, erinnert sich die Gitarristin. „Aber eine Frau, die Schlagzeug spielt, war ein komplettes Unding. Mit einem entsprechenden Demo hatte man schlichtweg keine Chance bei den Labels.“ Inzwischen haben sich die Zeiten gewandelt – zum Glück.

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Jackie hätte damals nicht erwartet, dass eine Frauen-Band derartige Erfolge feiern kann. „Ich bin seit 24 Jahren bei Girlschool – mehr als die Hälfte der Zeit, die die Band bereits existiert“, erklärt sie. „Das ist total surreal für mich. Als ich dazukam, dachte ich: ,Vielleicht spielen wir noch ein paar Gigs, und das war’s dann.‘ Doch es wurden immer mehr, und die Sache entwickelte sich zu einer langen Karriere, die uns quer über den Globus reisen ließ.“

Welche Traditionen Girlschool fortführen und eine schöne Triangel-Erinnerung an Lemmy Kilmister findet ihr in der METAL HAMMER-Augustausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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