Toggle menu

Metal Hammer

Search

Hammerfall: Die langfristige Freiheit

von
teilen
mailen
teilen

Das komplette Interview mit Hammerfall findet ihr in der METAL HAMMER-Augustausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Freiheit an allen Fronten

Empfehlungen der Redaktion
Kreator, Hammerfall, Saltatio Mortis u.a.: Nominiert für die METAL HAMMER AWARDS 2024 – Teil 3
Ein Song auf AVENGE THE FALLEN ist besonders lange gereift. Große Teile von ‘Hope Springs Eternal’ sind bereits über zwanzig Jahre alt – und die landeten am Ende nicht einmal auf dem Album. „Eines Tages weiß man einfach, wie ein Stück gehen soll und was man damit machen muss“, erklärt Joacim Cans. „Ich denke, das ist ein Fehler, den viele junge Bands sehr oft machen. Sie haben eine Idee und denken, dass sie sie unbedingt verwenden und auf die Platte bringen müssen. Aber eigentlich ist es besser, cool zu bleiben. Es gibt für alles die richtige Zeit.“

Natürlich muss man für solch eine Denkweise als Band schon eine gewisse Freiheit genießen. Freiheit, genau dann an einem Album zu arbeiten, wenn man es möchte und es so zu tun, wie man möchte. Und das tun Hammerfall schon seit dem ersten Tag. Seit sie 1996 ihren ersten Plattenvertrag hatten und für GLORY TO THE BRAVE ins Studio gegangen sind. „Die Leute glaubten an uns“, erinnert sich der Frontmann.

Ein Haufen Kacke

„Wir hatten die Freiheit, aufzunehmen, was wir wollen, und die haben wir auch heute noch. Wir mussten nie Demos an das Label schicken, weil sie uns vertrauten. Ich nenne das ‚Freiheit unter Verantwortung‘.“ Denn das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass man auch alles machen muss. Man sollte keinen, so sagt es Joacim mit einem deutlichen Augenzwinkern, „Haufen Kacke abliefern und denken, dass man damit durchkommt.“

Freiheit ist es auch, worum sich textlich alles auf dem Album dreht. Es ist natürlich nicht als richtiges Konzept zu verstehen, aber bei fast allen Songs geht es auf die ein oder andere Weise um Freiheit. Die Band versucht den Leuten mit ihren Lyrics klarzumachen, dass sie das Recht haben, ihr Leben als die Person zu leben, die sie sein wollen. Für die zwei Göteborger ist es einer der wichtigsten Aspekte von Freiheit überhaupt.

Existenzielle Fragen

Aber auch ein Aspekt der Hoffnung. „Ohne Hoffnung zerbricht das menschliche Herz“, versucht Joacim ihre Philosophie zu erläutern. „So einfach ist das – wir alle benötigen Hoffnung. Wenn es nichts gibt, auf das die Menschen hoffen können, sitzen sie nur herum und tun gar nichts. Und dieses Gefühl von Freiheit und Hoffnung zieht sich durch das gesamte Album. Es mag bei manchen sogar existenzielle Fragen hervorrufen – wenn sie denn offen dafür sind.“ Dieser lyrische Tiefgang auf dem Album erschließt sich dem Hörer nämlich nur, wenn man nicht oberflächlich zuhört und ein paar der ohrwurminduzierenden Melodien mitsummt.

Worin die Verlässlichkeit von Hammerfall begründet liegt, was am Leben auf Tour das Härteste ist und was sie eigentlich richtig nervt, erzählen uns die Schweden in der METAL HAMMER-Augustausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***
Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.musik-magazine.de/metal-hammer

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.musik-magazine.de/metal-hammer-kat/shop
***

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Mikkey Dee: Der Schlagzeuger erlaubt sich keine Fehler

Der frühere Motörhead- und aktuelle Scorpions-Schlagzeuger Mikkey Dee gibt sich perfektionistisch. Er würde nämlich bei Spielen keine Fehler machen, wie er meint. Der Grund: Über Jahrzehnte hinweg hat Dee eine Routine aufgebaut, die ihn offenbar nie aus dem Konzept bringt. Keine Zeit für Patzer „Ich denke, ich bin bezüglich meines Schlagzeugspiels viel reifer geworden“, erklärte Dee im Interview mit ‘Percussion Discussion’. „Ich habe viel Routine, und meine fehlende körperliche Kraft kompensiere ich mit Übung und Erfahrung. Und ich vergleiche das häufig mit Eishockey. Mit zwanzig hatte man so viel körperliches Potenzial [...] Wenn man dann die älteren Spieler trifft, die…
Weiterlesen
Zur Startseite