Toggle menu

Metal Hammer

Search

Hoods-Sänger droht Victory Records-Chef Brummel

von
teilen
mailen
teilen

Victory Records wurden in der Vergangenheit wiederholt wegen angeblich unvorteilhafter Plattenverträge, entgangener Tantiemenzahlungen und allgemein miesen Geschäftspraktiken kritisiert.

Sänger Mike Hood von der Hardcore Punk-Bands Hoods fordert nun in einem Facebook-Post ein, was ihm seiner Meinung nach zusteht und unterstreicht seine Forderung mit der Androhung von Gewalt, sollte er jemals Victory-Chef Tony Brummel über den Weg laufen.

Mike Hoods Facebook-Post an Victory-Gründer Tony Brummel:

„Hier ist der Grund, weshalb wir nicht die Songs aus unserer Victory Records-Phase spielen: Es gibt auf dieser Welt jene, die sich für Dinge engagieren, ein Rückgrat haben und ehrlich sind. Tony Brummel, ich war damals 19 Jahre alt, nun gib mir das, was ein aufrichtiger Mann geben würde. Gib mir meine Alben wieder. Allein die letzte Quartalsabrechnung war über 10.000 Dollar. Ich habe über 20 Jahre meines Lebens in Hoods verbracht. Noch immer bin ich arm, noch immer stolz, noch immer arbeite und liebe ich Hoods. Du dagegen sitzt auf den Yachten und in deinen Häusern in Jamaica usw. Falls du ein Mann mit Rückgrat sein solltest, nehme ich gerne alles zurück. Ebenso gerne werde ich gegen dich auf jeder Straße in den USA kämpfen. Jeder weiß mittlerweile, dass du ein beschissener, rückgratloser Feigling bist. Mittlerweile sogar die Emo-Kids.“

Hoods gründeten sich 1994 in Kalifornien und haben mehrere Alben auf Victory Records veröffentlicht, bevor sie das Label wechselten. Ihr letztes Studioalbum GATO NEGRO (2014) erschien über Artery Records.

In der Vergangenheit hagelte es u.a. von Thursday, Streetlight Manifesto, Hawthorne Heights und A Day To Remember Kritik und sogar Klagen gegen Victory Records, hauptsächlich wegen Tantiemenzahlungen. Gruppen wie Emmure und Endwell hingegen haben wiederholt die gute Zusammenarbeit mit Brummels Plattenfirma hervorgehoben.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Symphonic Metal: Mehr als Orchestergedudel

Stil Wie es der Name schon sagt, handelt es sich bei Symphonic Metal um eine Kombination aus Metal und symphonischen, klassischen Bausteinen, die einen opulenten Charakter aufweisen, weshalb auch häufig Parallelen zu Filmmusik gezogen werden. Typischerweise gehen harte Riffs und Drums eine Symbiose mit orchestralen und opernhaften Elementen ein. Zumeist finden sich klassische Streich- und Blasinstrumente sowie Klavierspiel. Da dies bei Live-Auftritten nicht immer realisierbar ist, wird dort häufig auf Keyboard oder Playback zurückgegriffen. Ebenfalls typisch, jedoch nicht zwingend im Repertoire, sind Chöre und Operngesang – oftmals weibliche Sopranstimmen. Einen Kontrast dazu bilden Duettformationen mit tieferen männlichen Stimmen, bis hin…
Weiterlesen
Zur Startseite