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Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Iced Earth: Jon Schaffer über Chemie, Talent und Snowflakes

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Mit Purgatory geht Jon Schaffer weit zurück, hin zu seinen Anfängen: 1985 gegründet und später in Iced Earth umbenannt, hat Schaffer nun in Gedenken an und zu Ehren des verstorbenen Originalbassisten Richard Bateman fünf Tracks eingespielt, die zwischen 1985 und 1987 geschrieben wurden.

Die EP PURGATORY (mit Linernotes von Schaffer, Gene Adam, Greg Seymour und Bill Owen) erscheint am 21. Dezember 2018 über Century Media. Sämtliche Songs sind klassischer US-Metal mit dem Spirit der Mittachtziger, satt produziert und mit Coverartwork von David Newman Stump und Roy Young verziert, die auch schon für das letzte Iced Earth-Album INCORRUPTIBLE verantwortlich zeichneten.

Genannter Gene Adam war von 1985 bis 1991 Frontmann bei Iced Earth und hat nun auch die fünf Purgatory-Songs eingesungen. Drittes festes Purgatory-Mitglied ist Bill Owen, 1985-1987 Gitarrist bei Iced Earth. Zusätzlich als Gast wird unter anderem Drummer Mark Prator (1995-1996, 1997-1998) genannt.

Konsequenz ist wichtig

Hinsichtlich der beachtlichen Anzahl an ehemaligen Iced Earth-Musiker gab sich Jon Schaffer aktuell in einem Interview mit Dr. Guenther Dobrauz-Saldapenna von Appetite For Disruption als keine harte Entscheidungen scheuender, konsequenter Zeitgenosse zu verstehen.

„Man muss in seinem Leben fast täglich Entscheidungen treffen. Aber wenn es um persönliche Veränderungen geht, speziell im künstlerischen Bereich, wird es schwierig. Mein Vater war Apotheker, und wenn ein Kassierer seinen Job nicht richtig gemacht hat, wurde ihm gekündigt. Doch so einfach ist es in einer Band eben nicht zu handhaben.“

Talent + Chemie

Dort zähle eben vielmehr der emotionale Charakter, da eine Gruppe von Menschen eine Art Bindung eingegangen ist. „Wir hatten über all die Jahre das Glück, viele talentierte Leute bei Iced Earth zu haben, aber wenn die persönliche Chemie nicht stimmt, muss man eben eine harte Entscheidung treffen“, erklärt Schaffer.

„Ich stehe zu meinen Überzeugungen, das hat mich mein Vater gelehrt. Es geht mir auch nicht um Popularität sondern darum, mir selbst und meiner Kunst treu zu bleiben, egal, welche Folgen das mit sich bringt. Und das ist die treibende Kraft in mir drin: Das Verlangen, Songs zu schreiben, welche die Leute berühren und meine Vision vorwärtstreiben.“

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Integrität bewahren

Mit dem aktuellen Iced Earth-Line-up sei er sehr glücklich, so Jon Schaffer: „Die Chemie stimmt und jeder ist fantastisch an seinem Instrument. Viele Musiker wollen nur berühmt werden oder viel Geld verdienen, aber es geht doch darum, gute Songs zu schreiben und coole Alben rauszubringen, die auch über die Zeit hinweg bestehen. Und deswegen habe ich kein Problem damit, harte Entscheidungen zu treffen, um die Integrität der von mir erschaffenen Marke Iced Earth zu bewahren.“

Zur Personalauswahl befragt, erklärt Jon Schaffer: „Manche Leute bringen Fähigkeiten mit, um sämtliche Situationen zu meistern, und andere tragen überhaupt nichts bei. Das ist überall so, in jedem Business. Und ich trage eben den größten Teil des Gewichts. Wenn wir proben oder auf der Bühne stehen, machen wir das natürlich zusammen, aber es gibt noch so viel mehr zu tun.

Aus Kunst wird Business

Bei einer Band muss auch hinter den Kulissen vieles erledigt, und vor allem auch Entscheidungen getroffen werden. In jeder Band ist die Dynamik eine andere, aber wenn man schlussendlich ein Album auf den Markt bringt, ist es Business. Alles beginnt als reine künstlerische Arbeit, doch sobald es zu einem Produkt gefertigt ist und verkauft wird, ist es ein Geschäft und weit mehr als nur Idealismus.

In unserer aktuellen Snowflake-Gesellschaft sind die Leute schwach und hochnäsig und verstehen nicht, was es wirklich bedeutet, Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Ich habe keine Zeit für solch einen Scheiß. Ich habe mir meinen Arsch abgearbeitet, seit ich Teenager war, ich kenne nichts anderes. Und wer das nicht tun will, braucht erst gar nicht bei mir anzuklopfen.“

Seht hier den gesamten Beitrag von Appetite For Disruption:

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METAL HAMMER präsentiert: Arroganz

Seit 2008 heißt es bei und für Arroganz: Leck-mich-Attitüde zum Gernhaben. "Real despair. True anger. An attitude beyond "fuck off". A pure will for freedom." Frei von Klischees und straight forward Death Metal mit Black Metal-Anteilen und obskuren Doom-Passagen. 2017 erschien das vierte Album PRIMITIV. „PRIMITIV ist nicht für: arschkriechende Möchtegern-Misanthropen Leute, die sagen, sie lieben die Natur, nur weil sie einmal täglich mit dem Hund rausgehen jene, die denken, triggern sei okay jegliche Szene moderne Bullshit-Blogs dich irgendeinen Gott PRIMITIV ist für uns. Und für jeden, der auf dunkle, tiefe und echte Musik steht – und einen Scheiß auf…
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