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Im Pit bei: Amorphis + Starkill + Hamferd

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Während sich Hamburg am Donnerstag völlig verrückt macht und sämtliche Vorkehrungen für das Orkantief Xaver getroffen werden, ist davon am Mittwoch noch nichts zu spüren. Doch ganz so muggelig ist die Ruhe vor dem Sturm nicht, denn die sympathischen Finnen von Amorphis laden in die Markthalle. Mit im Gepäck sind die Doom-Metaller von Hamferd sowie die energischen Amerikaner von Starkill.

Leider ist Startschuss für Hamferd bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn, was in der Markthalle ja nicht zum ersten Mal vorkommt. Die Faröer Jungs um Sänger Jón Aldará betreten in schicken Anzügen die Bühne und verzaubern mit dunklem Doom-Metal.

Ganz anders kommen Starkill daher. Mit ihrem symphonischen Melodic Death Metal bieten die Amerikaner einen völligen Kontrast zu Hamferd. Der eine mag es, der andere nicht – zum Glück sind Geschmäcker verschieden.

Doch bei Amorphis sind sich wieder alle einig:  Zeit, dass sie ihr aktuelles Album CIRCLE nun endlich auch in Hamburg präsentieren. Geschmückt mit dem CIRCLE Plattencover macht die Bühne in der Markthalle bereits vor Beginn des Konzerts schon einiges her, doch als Tomi Joutsen und Kumpanen die Bretter betreten, ist das Bild perfekt. Eingeleitet wird die Show mit ‚Shades of Gray’ und ‚Narrow Path’, gleich zwei Stücke der aktuellen Scheibe.

Die Fans sind begeistert und grölen lauthals mit. Dreadlock-zwirbelnd jagt der kleine Wirbelwind Tomi über die Bühne, doch zum Leidwesen aller weiblichen Fans dieses Mal nicht oben ohne (im Gegensatz zum Konzert in Saarbrücken). Aber musikalisch wird man durchaus entschädigt, denn es wird ein buntes Hitpotpourri aus älteren Stücken wie ‚Into Hiding’ oder ‚Black Winter Day’ und aktuellen Hits wie ‚The Wanderer’ oder ‚Nightbird’s Song’ geboten.

Mit ihrem musikalisch einwandfreien melodischen Death Metal begeistern sie nicht nur alteingesessene Fans, sondern können auch Neulinge durchaus überzeugen. Natürlich dürfen auch die Klassiker wie ‚Silver Bride’, ‚Against Widdows’ oder ‚The Smoke’ (auf der Setlist vermerkt als: Smoke Crack!) nicht fehlen. Nach einen ordentlichen Set von 90 Minuten werden die Fans mit ‚House Of Sleep’ verabschiedet und in die noch orkanfreie Nacht geschickt.


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