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Im Pit bei: Obscura + Spawn Of Possession + Gorod + Exivious

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Die Fusion Metaller von Exivious bilden den Opener: verirrte Jazz-Musiker auf Socken. Musikalisch auf höchstem Niveau, stilistisch wertvoll, auch wenn Tymon Kruidenier (Ex-Cynic) seine musikalische Herkunft nicht so recht aus dem Schädel bekommen hat. Fehlender Gesang und Endlos-Soli lassen genug Zeit, kopfnickend zum Nachbarn zu Schielen und sich zu vergewissern, dass er das Dargebotene genauso toll findet.

Der letzte Besuch der Franzosen von Gorod ist noch kein halbes Jahr her. Eine Erinnerungsfrische mit Vorteil. Äußerst konsistent und souverän grooven sich die Zweiten im Bunde durch den Magnet – Berlin gefällt das. Besonders Bassist Benoit Claus ist wiederholt hervorzuheben und punktet in den Kategorien „Bühne füllen“ und „Glatze schwingen“. 

Der Mitleidsbonus geht an Spawn Of Possession samt Gipsfußgitarrist Danny Tunker auf Klappstuhl. Die schwedischen Tech-Deather profitieren vom Oldschool Status, denn Performance und Ausstrahlung sind mehr von gestern als von morgen. Sechs lange Jahre liegen zwischen der 2006er NOCTAMBULANT und der neuen Platte INCURSO. Der Sound ist verkopft und extrem, aber wie gewohnt und gewollt von ganz weit unten. Schweden die eigentlich mehr könnten als nur brettern.

Obscura bilden da den würdigen Headliner. Die 150 Gäste lassen vor allem zur letzten Platte OMNIVIUM die Haare fliegen. Sympathisches Auftreten liegt den vier Bayern dabei im Blut – für befreundete Bands im Publikum wie Defeated Sanity gibt es die Hand zum Gruß, für den Rest das akustische Brett vor den Kopf. Zahlreiche Zugaben erfreuen auch Berliner Konzertskeptiker und bereiten Vorfreude auf weitere Touren.

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Internet-Fundstück: Teenager reagieren auf Marilyn Manson

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