Im Pit bei: Sonata Arctica + Trick Or Treat in Hamburg

von
teilen
twittern
mailen
teilen

>>> zur Großansicht der Galerie

Es ist der erste Frühlingsvollmond 2014 – naja zumindest fast. Und welche Band würde dazu besser passen als Sonata Arctica? Also nichts wie ab in die Hamburger Markthalle.

Als musikalischen Appetizer werden die sympathischen Mannen von Trick Or Treat serviert. Noch ist die Markthalle luftig gefüllt, aber die flotten Italiener wissen durchaus einzuheizen. Mit ihrem spaßigen Powermetal à la Helloween bringen sie die Fans zum Wippen, Nicken und sogar zum Tanzen.

Songs wie `Rabbits Hill`, `Premonition` oder `Like Donald Duck` überzeugen durch ihre muntere und lockere Art. Besonders witzig erscheint eine Powermetal-Cover-Version von `Girls Just Want To Have Fun` (Cyndi Lauper). Dem einen oder anderen mag die scherzhafte Kombo ein wenig zu albern erscheinen, jedenfalls zaubern sie ein Lächeln in viele Gesichter und stimmen freudig in den heutigen Konzertabend ein.

Nach einer kurzen Umbaupause ist es auch schon soweit: Sonata Arctica betreten die Bühne. Nachdem die Finnen im März ihr aktuelles Album ‚Pariah`s Child’ veröffentlicht haben, ist es nun an der Zeit die Fans zu beglücken. Mit dem Opener der neuen Scheibe `The Wolves Die Young` geht auch gleich in die Vollen.

Tony Kakko und Co wirken munter, erquickt und spielen mit einer energischen Freude, dass die Begeisterung nur so überspringen kann. Musikalisch überzeugen nicht nur die alt eingespielten Bandmitglieder wie beispielsweise Henrik „Henkka“ Klingenberg (Keyboard), sondern auch Neuzugang Pasi Kauppinen, welcher seit 2013 bei Sonata Arctica den Bass rocken darf.

In einem 90 minütigem Set werden jede Menge Schmuckstücke der Bandgeschichte präsentiert. Die Setlist geht von sehr alten Stücken wie `My Land` über ältere Klassiker wie `Fullmoon` und `Replica` hin zu neueren und aktuellen Liedern wie `I Have A Right’ und `Blood`. Natürlich darf auch eine traurige Ballade nicht fehlen.

Mit `Tallulah` trällert sich der traurige Tony emotionsgeladen in eine Parallelwelt und reißt viele Fans mit sich. Kaum ein Sänger vermag es derart traurige Songs so sympathisch zu präsentieren. Ein besonderes Schmankerl ist der folgende Song ‚White Pearl, Black Ocean’, welcher zwar häufig angespielt, jedoch selten ganz zu hören ist. Leider kommt die aktuelle Scheibe mit lediglich drei Songs ein wenig kurz. Aber sei es drum, dafür gibt es einen Ritt durch die gesamte musikalische Sonata Arctica Geschichte. Die Fans werden mit `Don`t Say A Word`, der obligatorischen `Vodka`-Einlage und der imaginären Knuddelattacke von Tony Kakko entlassen. Nach diesem kurzen aber knackigen Auftritt ist die Meute durchaus positiv beflügelt und entschwindet lächelnd in die (nahezu) Vollmondnacht.

Setlist Sonata Arctica

  1. Intro
  2. The Wolves Die Young
  3. Losing My Insanity
  4. My Land
  5. Black Sheep
  6. In The Dark
  7. Replica
  8. Blood
  9. Fullmoon
  10. Tallulah
  11. White Pearl, Black Ocean
  12. I Have A Right
  13. Kingdom For A Heart
  14. Wolf & Raven

  1. Cloud Factory
  2. San Sebastian
  3. Don`t Say A Word & Vodka & Outro

teilen
twittern
mailen
teilen
Schwer lesbar: Die unmöglichsten Death Metal-Logos

  Black und Death Metal-Logos sind meist vor allem eins: Schwer lesbar. Noch schwerer ist hingegen ein solches zu entwerfen. In einem Tutorial veranschaulicht der Designer James Stone nun die Herangehensweise bei der Erstellung eines solchen Kunstwerks. Schritt für Schritt offenbart er dem Leser, auf welche Besonderheiten man achten muss, um ein aussagekräftiges Death Metal-Logo zu kreieren. Dabei wird jedoch keineswegs wild drauf losgezeichnet. Zunächst sollte man sich - laut dem Tutorial - ausgiebig mit der eigentlichen Band, ihrer Ausrichtung und ihren Texten beschäftigen. Sich Inspiration aus diversen anderen Bereichen zu holen, soll ebenfalls hilfreich sein, um dem Logo eine…
Weiterlesen
Zur Startseite