Das letzte musikalische Lebenszeichen von Korn ist mittlerweile vier Jahre alt: REQUIEM erschien 2022. Und wie es aussieht, haben es die New Metal-Giganten überhaupt nicht eilig, sich an das Nachfolgealbum zu machen. Dies gab jedenfalls Gitarrist Brian „Head“ Welch im Interview bei Loudwire zu Protokoll. Dem 55-jährigen Dreadlocks-Träger kommt es sogar richtiggehend entgegen, dass es die Band langsam angehen lässt und er somit ein wenig die Beine hochlegen kann.
Ruhig Blut
„Ich liebe es wirklich, dass das Album eine lange Zeit braucht“, freut sich der Korn-Musiker. „Dem Management habe ich immer gesagt, dass ich mir wünsche, dass wir ein bisschen zwischen den Platten warten würden. Wir sind einfach so süchtig nach dem Studio, dass wir da reingehen und alle zwei oder drei Jahre Longplayer rausbringen — seitdem ich wieder eingestiegen bin, zumindest. Und so liebe ich es, dass es Verzögerungen gab.“
Des Weiteren holte Brian zu einer Erläuterung für die Verspätung aus. So haben das Korn das Glück, dass sie anhaltenden Erfolg verzeichnen können. Die Musik für das kommende Opus will die Gruppe schlicht und einfach noch etwas aufpolieren, anstatt ein halbgares Album rauszuhauen: „Wir haben Glück als Band, uns gibt es schon eine Weile, und wir haben einen umfangreichen Katalog mit vielen sehr bekannten Liedern. Im Augenblick legen wir den Fokus auf unsere Liveshows. Es fühlt sich so an, dass wir gar nicht unbedingt eine neue Platte brauchen. Alles läuft einfach so gut, was jedoch nicht bedeutet, dass wir nicht ein bisschen Zeit finden werden, um wieder ins Studio zu gehen. Ich finde, es ist gegenwärtig einfach keine Priorität.“
Darauf aufbauend erläutert Head noch, dass es das Quartett durchaus in den Finger juckt, was ihre kreative Ader anbelangt. „Wir werden uns treffen und schauen, wo wir stehen. Es könnte dieses Jahr ein paar Überraschungen geben. Wir werden ein paar coole Ankündigungen zu Terminen auf der ganzen Welt und zu Dingen haben, die dieses Jahr kommen.“
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