Toggle menu

Metal Hammer

Search

Krokus: Rücktritt vom Rücktritt

von
teilen
mailen
teilen

2018 verkündeten Krokus, dass sie in den wohlverdienten Ruhestand sowie auf Abschiedstournee gehen wollen. 2020 gab es hierbei jedoch Schwierigkeiten — aufgrund der Coronapandemie. Die Schweizer kündigten zwar immer wieder an, dass jene Konzertreise nachgeholt werden soll, doch nun sieht es so aus, dass die Hard-Rocker gar nicht mehr Lebwohl sagen, wie Sänger Marc Storace im Interview mit ‘The Metal Voice verraten hat.

Gute Stimmung

„Krokus sind neu geboren“, stellt der Musiker klar. „Wir fühlen uns alle wieder frisch und hatten einen echt feinen Lauf [mit Liveshows in 2022, 2023 und 2024 — Anm.d.A.]. Die Stimmung in der Band ist wirklich harmonisch. Und ich spüre keine schlechten Vibes, weil ich meine Solosachen mache. Denn sie wissen, dass ich es gemacht habe, weil ich in einer Lockdown-Situation war. So fing es an — und es lief einfach weiter. Das mache ich nicht, weil ich Krokus verlassen will.  Krokus ist mein Lebenswerk. Es ist mein Haupt-Baby seit Ende 1979 — mit ein paar Pausen hier und da.

Empfehlungen der Redaktion
Rob Halford: Wenn man noch abliefert, warum in Rente gehen?

Das passiert in allen Bands. Und wir hatten so viele Musikerwechsel, Höhen und Tiefen, Probleme und Rechtsstreite. Aber wir sind noch immer zusammen, weil die Musik und unsere Geschichte uns zusammenhält. Es ist eine sentimentale Sache. Da geht es um brüderliche Liebe, ohne kitschig sein zu wollen, denn so sind wir nicht. Wir treffen uns nicht, um eine Flasche Wein zu trinken — wir treffen uns nicht außerhalb der Arbeitszeit, wenn man so will. Ich genieße jedes Mal, wenn ich nach Solothurn zur Probe fahren muss, wo die Band herkommt. Das funktioniert. Es ist ein nettes Team. Die Mannschaft steht, und es ist großartig.“ Neue Musik zu schreiben, plant die Formation laut Storace aktuell nicht.

🛒  KROKUS-SHIRT BEI AMAZON HOLEN!

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Gary Holt will nicht auf der Bühne sterben

Als Gitarrist von Slayer und Exodus hat Gary Holt eine lange Karriere, auf die er zurückblicken kann. Seit mehr als 40 Jahren steht der inzwischen 62-Jährige auf der Bühne – von Erschöpfung ist jedoch keine Spur. Nichtsdestotrotz ist sich Holt bewusst, dass dieser Zustand nicht ewig andauern wird. So lange es geht In einem Interview mit Fistful Of Metal sprach Gary Holt über die Möglichkeit eines Tages in Rente zu gehen. „Ich möchte nicht auf der Bühne sterben. Ich habe viel Zeit damit verbracht, über meine eigene Sterblichkeit nachzudenken, aber ich brauche noch mindestens 25 weitere Jahre mit meinen Kindern…
Weiterlesen
Zur Startseite