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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Listening Session mit Freund Hein in luftiger Höhe

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Wien ist offensichtlich ein gutes Pflaster für CD-Präsentationen der ungewöhnlichen Art. Unvergessen beispielsweise, als Pungent Stench MASTERS OF MORAL – SERVANTS OF SIN stilsicher im Foltermuseum der österreichischen Bundeshauptstadt vorstellten. Ein anderer Extrem-Künstler – David Hasselhoff – stellte seine jüngste Liedgut-Ansammlung in einer Wiener U-Bahn vor (weil: don’t drink and drive!).

Noch sind Freund Hein zwar richtiger Underground, konnten sich in der österreichischen Szene aber bereits einen guten Namen machen und eifern den Großen zumindest in Punkto „ausgefallener Ort für eine Listening Session“ nach. Gestartet als obskurer Death Metal Act, blieben sie im Verlauf ihrer bisherigen Karriere einem treu: Obskurität. Ansonsten änderte sich die musikalische Grundausrichtung von Album zu Album.

So überrascht es nicht, dass beim aktuellen Streich BOURBON TRIGGERED DEATH MACHINE wieder einmal alles anders ist: Neuer Sänger, neuer Sound (diesmal gehts eher in die Thrash-Ecke), vor allem aber auch ein neuer Produzent. Niemand Geringerer als Matt Bayles (Mastodon, Soundgarden, Pearl Jam) konnte für das Klangbild der Scheibe gewonnen werden.

Nicht zuletzt deshalb setzt die Band hohe Erwartungen an ihre derbe Bourbon-Mischung, weshalb die Listening-Session im exklusiven Rahmen stattfindet: im legendären Wiener Riesenrad. Dass die altehrwürdige Attraktion danach noch steht, spricht für die Qualität der Konstruktion, denn der Name „Freund Hein“ ist nichts anderes als ein Synonym für den Tod. Nichtsahnende Touristen in den Nachbargondeln schauen entsprechend verschreckt aus ihren Kabinen, während Metal-Fans sich über ein gut gereiftes Thrash-Gebräu mit rauchiger Note freuen!

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Dharma: Buddhismus und Death Metal

Auf den ersten Blick das übliche Death Metal-Bühnenszenario: Corpsepaint, Sensenmann-Roben und künstliches Blut. Doch ein Band-Mitglied passt scheinbar ganz und gar nicht dazu. Mit rasiertem Kopf und traditionell orangem Wickelgewand steht eine buddhistische Nonne mit Dharma auf der Bühne. Und Miao Ben (50) ist tatsächlich Mitglied der taiwanesischen buddhistischen Death Metal-Band. https://www.youtube.com/watch?v=1F_1ZgayV7w "Man darf wirklich nicht auf den Mund gefallen sein, um diese Kooperation traditionell eingestellten Menschen zu erklären", so Miao Ben gegenüber Los Angeles Times. Sie arbeitet für einen taiwanesischen Wohltätigkeitsverein, der Kinder in Afrika unterstützt. "Als ich zum ersten Mal Metal gehört habe, war das hart. Doch nachdem…
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