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Manowar freuen sich über Verurteilung von Hellfest-Chef

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Wir erinnern uns: 2019 fiel die Manowar-Show auf dem Hellfest kurzfristig ins Wasser. Laut Manowar habe das Hellfest damals seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt. Nun freuen sich die True-Metaller in den Sozialen Medien darüber, dass Festivalgründer Ben Barbaud wegen Veruntreuung verurteilt wurde. Das hat zwar nichts mit dem geplatzten Manowar-Gig von 2019 zu tun. Jedenfalls bekam Barbaud laut einem Medienbericht eine achtmonatige Haftstrafe auf Bewährung sowie eine Geldbuße in Höhe von 20.000 Euro aufgebrummt.

Ordentliche Unterschlagung

Insgesamt hat Ben Barbaud 300.000 Euro von den Geldern des Hellfests abgezweigt und damit Wein und Kunstwerke erstanden. „Herr Barbaud hat den Sachverhalt anerkannt und sich zur Rückerstattung der Beträge verpflichtet, wobei den Opfern der Verkaufspreis einer beschlagnahmten Immobilie erstattet werden musste“, gab die Staatsanwältin von La Roche-Sur-Yon, Emmanuelle Lepissier, zu Protokoll. Ben Barbaud hat offenbar an einem Verfahrens zur vorherigen Schuldanerkennung teilgenommen, das am 19. April hinter verschlossenen Türen über die Bühne ging.

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Der Veranstalterverein des Hellfests schreibt diesbezüglich zwar in einer Pressemitteilung: „Der Fall ist nun abgeschlossen.“ Ein Nachgeschmack bleibt aber trotzdem: Denn Barbaud ist weiterhin in leitender Funktion beim größten Open Air Frankreichs tätig. Seine Funktion als Hellfest-Präsident musste der 41-Jährige wohl ablegen — laut der Staatsanwältin gibt es für ihn ein „Fünfjahresverbot für den Vorsitz in einem Verein“. Gleichwohl bleibt Barbaud dem Hellfest als Direktor erhalten. „Die Justiz hat diese Entscheidung getroffen, um die Nachhaltigkeit des Festivals zu gewährleisten, indem sie ein geeignetes Verfahren gewählt hat, das Gerechtigkeit und Diskretion für die Parteien gewährleistet“, merkt der Veranstalterverein an.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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