Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mastodon: Das Ende der Prog-Epen

von
teilen
twittern
mailen
teilen

METAL HAMMER-Ausgabe 07/2014
METAL HAMMER-Ausgabe 07/2014

Sechs Anläufe haben die US-Sludger gebraucht, und mit ihrem neuesten Werk positionieren sich MASTODON nun endlich an der Spitze eines METAL HAMMER-Soundchecks: ONCE MORE ’ROUND THE SUN avancierte mit breiter Redaktions­Rückendeckung zum aktuellen Album des Monats (siehe Seiten 74/75) – sehr zur Freude von Schlagzeuger BRANN DAILOR („Toll, dass ihr die Platte mögt!“) und Gitarrist BILL KELLIHER („Danke euch! Dass ihr dabei an uns gedacht habt, ist wirklich sehr nett.“). Im Interview berichten die beiden etwas widerwillig von einem Seuchenjahr, erläutern ihre vermeintlich planlose Arbeitsweise und erklären, warum Mastodon inzwischen eine weitgehend abstinente Band sind.

>>> das vollständige Interview lest ihr in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER

Euch ist es auf ONCE MORE ’ROUND THE SUN gelungen, die Stücke mit den größten Refrains der Band-Geschichte zu schreiben und gleichzeitig die Sludge- sowie Prog-Essenz von Mastodon zu erhalten. Anders ausgedrückt: Ihr führt den Weg fort, den ihr auf THE HUNTER eingeschlagen habt – und der lautet: keine überlangen Prog-Epen, sondern eher kurze, eingängige Songs. Wie kam es dazu?

Bill Kelliher: Wir werfen uns gegenseitig Ideen an die Köpfe und setzen Riffs dergestalt zu Songs zusammen, dass es uns gefällt. Was dabei am Ende als Ergebnis steht, sehen wir auch erst, wenn wir fertig sind. Wir gehen die Sache eher unbewusst an. Im gesamten Entstehungsprozess konzentrieren wir uns vielmehr auf Melodien, Strophen und Refrains. Am Schluss halten wir nun ONCE MORE ’ROUND THE SUN in der Hand und sind sehr glücklich damit.

Brann Dailor: Ganz richtig, so ist es gelaufen. Wir planen nie etwas im Voraus. Wie Bill bereits angedeutet hat, gehen wir einfach ins Studio, schreiben drauflos, und was dabei herauskommt, kommt eben dabei heraus. Manchmal wünsche ich mir, wir hätten ein wenig mehr Kontrolle – haben wir aber nicht.

>>> Hört das Mastodon-Album ONCE MORE ’ROUND THE SUN

Das heißt, ihr habt es auch nicht darauf angelegt, Stücke zu schreiben, die vor allem beim Publikum funktionieren?

Bill: Bei THE HUNTER haben wir das gemacht. Für jene Scheibe wollten wir kurze, schnelle, hoch energetische Songs komponieren, um mehr auf unsere Konzertbesucher einzugehen. An das aktuelle Album sind wir hingegen nie mit derselben Geisteshaltung rangegangen. Aber ich mag das Resultat: elf Songs mit einer Gesamtlänge von knapp 50 Minuten – das gefällt mir besser als zwei, drei Tracks drin zu haben, die sich ewig lang hinziehen. Es gibt für alles eine Zeit und einen Ort, und wir befinden uns momentan eben an dieser Stelle.

Noch mehr zum neuen Mastodon-Album lest ihr in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 07/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

METAL HAMMER

Werbung

teilen
twittern
mailen
teilen
As I Lay Dying: Der Neuanfang

Das komplette Interview mit As I Lay Dying findet ihr in der METAL HAMMER-Oktoberausgabe 2019, erhältlich am Kiosk oder über diesen Link: >>www.metal-hammer.de/as-i-lay-dying<< In der METAL HAMMER-Titelgeschichte geht es nicht nur um Tim Lambesis, sondern natürlich auch um seine Band-Kollegen, die sich nach 2013 öffentlich von ihm abgewandt hatten, Wovenwar gründeten und nun doch wieder vereint als As I Lay Dying das neue Album SHAPED BY FIRE vorstellen. METAL HAMMER: Was war schwieriger: die Freundschaft oder eine musikalische Basis aufzubauen? Josh Gilbert: Für mich war der erste Punkt definitiv komplexer. Unsere persönlichen Beziehungen gestalteten sich generell kompliziert. Musikalisch gab es…
Weiterlesen
Zur Startseite