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Mayhem: Handel mit bizarren Memorabilia

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Die Website „Serial Killers Ink“ bietet jede Menge Sammlerstücke und Memorabilia an, die direkt oder indirekt mit wahren Verbrechen zu tun haben. Man muss also schon eine ganz gewisse Leidenschaft hegen, um an derlei „Andenken“ Interesse zu haben.

Neben jeder Menge Kram rund um „normale“ Serienkiller finden sich bei Serial Killers Ink auch Briefe von (verstorbenen) Band-Mitgliedern der norwegischen Black-Metaller Mayhem, aktuell sogar einer, dem ein original Bruchstück des einstigen Sängers Per „Dead“ Ohlin, der sich bekannterweise selbst richtete.

Dieses Schriftstück mit Anhängsel ist auf zwei Seiten mit Maschine geschrieben und stammt von Mayhem-Gründer Øystein „Euronymous“ Aarseth. Dieser an Tamas Vamosi, Manager von Tormentor und ungarischer Vertreter von Euronymous‘ Label Deathlike Silence gerichtete Brief wurde fünf Tage nach dem Selbstmord von Per Ohlin geschrieben.

Euronymous lebte damals mit Dead zusammen in einer Wohnung und sammelte nach dessen Suizid Fragmente dessen Schädels ein und schoss auch ein paar Fotos von dem Leblosen. Der Brief inklusive des winzigen Knochensplitters wurde Anfang November inklusive handgeschriebenem Echtheitszertifikat von Vamosi an Serial Killers Ink übergeben und dort für 3.500 US-Dollar angeboten.

Weitere und weitaus günstigere Originaldokumente der frühen Mayhem-Musiker gibt es auch zu erwerben, diese findet ihr hier. Ob man derlei Souvenirs wirklich benötigt, sei mal dahingestellt. Wir halten uns lieber an die Klassiker:

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Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Mayhem: Lang lebe der Tod

Das komplette Interview mit Attila Csihar und Necrobutcher von Mayhem findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Attila und Necrobutcher, das Thema Tod begleitet Mayhem seit den Anfängen: gewalttätig und Gore-lastig (DEATHCRUSH, 1987), satanisch und okkult (DE MYSTERIIS DOM SATHANAS, 1994), kriegerisch (GRAND DECLARATION OF WAR, 2000), philosophisch (CHIMERA, 2004) oder introspektiv (ORDO AD CHAO, 2007). Kann LITURGY OF DEATH als Zusammenfassung dieser Perspektiven verstanden werden? Attila Csihar: In gewisser Weise schon. Necrobutcher: Mayhem hatten im Lauf ihrer ­Karriere unterschiedliche…
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