Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mayhem: Lang lebe der Tod

von
teilen
mailen
teilen

Das komplette Interview mit Attila Csihar und Necrobutcher von Mayhem findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Attila und Necrobutcher, das Thema Tod begleitet Mayhem seit den Anfängen: gewalttätig und Gore-lastig (DEATHCRUSH, 1987), satanisch und okkult (DE MYSTERIIS DOM SATHANAS, 1994), kriegerisch (GRAND DECLARATION OF WAR, 2000), philosophisch (CHIMERA, 2004) oder introspektiv (ORDO AD CHAO, 2007). Kann LITURGY OF DEATH als Zusammenfassung dieser Perspektiven verstanden werden?

Attila Csihar: In gewisser Weise schon.

Necrobutcher: Mayhem hatten im Lauf ihrer ­Karriere unterschiedliche Songwriter. DEATHCRUSH habe ich geschrieben. Deads (Gesang, 1988-1991 – Anm.d.A.) Lyrics waren sehr von Tod und Jenseitsvorstellungen geprägt. Maniac (1986-1987; 1994-2004 – Anm.d.A.) ließ sich von Friedrich Nietzsche, später von apokalyptischer Literatur inspirieren. Und Attila thematisiert häufig übernatürliche Phänomene. Jeder hatte eine andere Herangehensweise.

„Mayhem sind ein Zustand, kein Ziel.“

Attila: LITURGY OF DEATH ist kein Rückblick, sondern eine Weiterführung. Es geht weniger darum, unsere Geschichte zusammenzufassen, als vielmehr, die Essenz unserer Auseinandersetzung mit Leben und Tod zu manifestieren.

MH: War die Marschrichtung für LITURGY OF DEATH damit vorgegeben?

Necrobutcher: Wenn man sehr jung anfängt, ergibt sich der Weg oft erst beim Laufen. Wir befanden uns auf einer Reise, ohne zu wissen, wohin sie führen würde.

MH: Wisst ihr das inzwischen?

Necrobutcher: Mayhem sind ein Zustand, kein Ziel. Wir arbeiten nicht auf eine bestimmte Form hin, sondern öffnen ideelle Räume.

MH: Inwiefern?

Attila: Mayhem können rituell, spirituell, aggressiv oder philosophisch sein. Oft sogar alles zugleich. Und auf LITURGY OF DEATH so intensiv wie nie zuvor. Mich interessiert, was hinter der Wahrnehmung liegt, und ich versuche, diese Ebenen greifbar zu machen.

„Ich spürte Deads Anwesenheit so stark wie nie zuvor.“

MH: Du hast mal erwähnt, bei Konzerten die Geister von Dead und Euronymous zu beschwören. Sind das die metaphysischen Wahrheiten, von denen du sprichst?

Attila: (ernst) Unter anderem. Es ist für mich nicht ungewöhnlich, auf diese Weise mit Verstorbenen zu kommunizieren. Als wir 2022 LIVE IN LEIPZIG (Live-Album; 1990 aufgenommen, 1993 erschienen – Anm.d.A.) erneut aufführten, spürte ich Deads Anwesenheit so stark wie nie zuvor. Doch wir wollen uns nicht wiederholen, selbst wenn uns frühere Band-Mitglieder inspirieren.

Welche Auffassung die Mayhem-Musiker zum Tod haben, wie sie heute zu den einstigen Kirchenbränden in Norwegen stehen und ob für die Band ein Ende in Sicht ist, lest ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***
Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.musik-magazine.de/metal-hammer

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.musik-magazine.de/metal-hammer-kat/shop
***

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Die METAL HAMMER-Februarausgabe 2026: Megadeth, Soen u.a.

Ihr bekommt METAL HAMMER 02/2026 ab dem 16.01.2026 am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Megadeth Aus, Schluss, vorbei – oder doch noch lange nicht? Mit MEGADETH veröffentlichen Dave Mustaine und Co. das vermutlich letzte Studioalbum aus dem Hause Megadeth. Provokant wie eh und je, aber auch nahbar und verletzlich zeigt sich der US-Amerikaner im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Kessler, das vom ‘Ride The Lightning’-Cover über gesundheitliche Probleme bis hin zur Frage nach dem wirklich letzten Konzert der Thrash-Legenden alle möglichen Themen streift. Lest selbst! Soen Mit RELIANCE gewinnen…
Weiterlesen
Zur Startseite