Toggle menu

Metal Hammer

Search
Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19
Artist

Mayhem

teilen
twittern
mailen
teilen

Mayhem machten sich trotz zahlreicher Demo-Aufnahmen in schlechtester Ton-Qualität schnell einen Namen in der aufkommenden Black Metal-Szene Ende der 1980er / Anfang der 1990er. Ihre EP DEATHCRUSH wird oft als das erste echte Werk der zweiten Black Metal-Welle bezeichnet. Mit Sänger Dead, seinen satanischen Texten und oft blutigen Bühnen-Shows avancierten sie zur Kult-Band des Underground. Nach seinem Selbstmord wurde auch Gitarrist Euronymous ermordet. Der Täter war Varg Vikernes der politisch sehr kontrovers diskutierten Band Burzum. Mayhem stellten sich Jahre später trotzdem neu auf und verfolgten Black Metal als Avantgarde Kunstform.

1984 gründeten Jørn „Necrobutcher“ Stubberud, Kjetil „‚Morbid‘ Manheim“ Manheim und HYPERLINK „http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%98ysteinAarseth“Øystein „Euronymous“ Aarseth in HYPERLINK „http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Langhus&action=edit&redlink=1″Langhus, Norwegen, die Band Mayhem. Mit Sänger Eirik „Messiah“ Nordheim spielten sie Mitte der 1980er-Jahre erste Demos ein, die von brutalen Texten und extrem schlechter Aufnahmequalität geprägt waren. DEATHCRUSH (1987) gilt dennoch inoffiziell als das erste echte Black Metal-Werk der zweiten Welle.

Mit dem neuen Sänger HYPERLINK „http://en.wikipedia.org/wiki/PerYngveOhlin“Per Yngve „Dead“ Ohlin bekamen Mayhem ein neues Gesicht, denn die Bühnenauftritte waren fortan geprägt von seinen todesverherrlichenden und autoaggressiven Einlagen, die Musik beinhaltete nun deutlich satanische Texte. Gemeinsam wurden Mayhem zu einer Kult-Band.

1991 erschoss sich Dead, Euronymous fotografierte anschließend die Szenerie und sammelte Splitter der Schädelknochen. Am 10.08.1993 wurde Euronymous von Varg Vikernes (Burzum) erstochen, der daraufhin 1994 zu 21 Jahren Haft verurteilt wurde. Als Andenken an Euronymous veröffentlichten Mayhem 1994 DE MYSTERIIS DOM SATHANAS, eingesungen von Attila Csihar, und zu Ehren Deads erschien 1992 das Live-Album LIVE IN LEIPZIG.

1995 fanden sich Mayhem neu zusammen und veröffentlichten alte Aufnahmen mit Dead erneut, sowie eine neue EP namens WOLF’S LAIR ABYSS (1997). Das Album A GRAND DECLARATION OF WAR (2000) klang überraschend progressiv und deutlich professioneller, CHIMERA gelangte 2004 sogar in die norwegischen Charts. Nach der darauffolgenden Europa-Tournee kam Attila Csihar als fester Sänger in die Band. ORDO AB CHAO (2007) schaffte es sogar auf Platz 12 der Charts.

teilen
twittern
mailen
teilen
Diskografie
‘Lords Of Chaos‘: So könnt ihr den Film vor DVD-Start im Internet ansehen

Im Februar dieses Jahres kam ‘Lords Of Chaos‘ in die deutschen Kinos, am 05. April feiert der Film von Jonas Åkerlund seine offizielle Heimkinopremiere auf Blu-ray und DVD. Wer nicht mehr so lange warten will, kann den Film aber auch schon vorher bei BILDplus streamen. Mit BILDplus ‘Lords Of Chaos‘ vor dem DVD-Start sehen Bei BILDplus könnt ihr den Film ‘Lords Of Chaos‘ am Donnerstag und Freitag (04.04. und 05.04) auf Deutsch anschauen. Folgt dazu einfach diesem Link: LORDS OF CHAOS bei BILDplus Über den Film: ‘Lords Of Chaos‘ ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches aus dem Jahr 1998 und gilt…
Weiterlesen
Zur Startseite