Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Metal auf der Flucht: „Hier sind wir sowieso schon tot.“

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Den komplette Bericht über Metal im Iran und Libanon findet ihr in der METAL HAMMER-Novemberausgabe 2020, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***

Bleib du Zuhause, wir kommen zu dir! Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.metal-hammer.de/spezialabo

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

Der Blick in einige gar nicht so weit entfernte Länder zeigt, dass die grundsätzliche Möglichkeit zur freien Entfaltung nicht überall besteht. Mit den Bands Arsames und Blaakyum erforschen wir die Situation für Metalheads im Iran und Libanon – und fragen weitere Musiker nach Erfahrungen aus ihren Heimatländern.

„Heute ist unser einziges Ziel, zu überleben.“

In einem freien Land zu leben, mit seiner Band weiter Musik zu machen und eines Tages auf großen Festivals wie Wacken aufzutreten: Danach sehnt sich Bassem Deaïbess, Konzertveranstalter und einstiger Betreiber des einzigen libanesischen Metal-Pubs sowie Sänger und Gitarrist der 1995 formierten Thrasher Blaakyum. Das Quartett (dessen Schlagzeuger aus Saudi-Arabien stammt) steht nach diversen Besetzungswechseln kurz vor der Veröffentlichung seines dritten Albums, sieht sich im Libanon jedoch mit gravierenden Problemen konfrontiert. In ihren Texten behandelt die Band soziopolitische Themen, tritt für künstlerische Freiheit sowie gegen Zensur und Unterdrückung ein.

Das kommende Album richtet sich dem Künstler zufolge strikt gegen jede Art von Extremismus, Faschismus und Krieg. Obwohl Deaïbess Psychologie studiert hat, widmet er sein Leben der Musik: „Die meisten halten das für eine schlechte Wahl, doch es war meine Wahl. Nichts befriedigt mehr als eine aggressive, aber emotionale und belebende Kunstform wie Metal zu erschaffen.“ Trotz aller Leidenschaft für die Musik wirkt der 42-Jährige resig­niert, wenn er auf Blaakyums Ziele angesprochen wird: „Vor zehn Jahren hätte ich gesagt: Alben veröffentlichen, durch die Welt oder zumindest Europa zu touren und Anerkennung für unsere Musik zu erfahren, falls sie für gut befunden wird. Heute ist unser einziges Ziel, zu überleben.“

„Komplette Bands wurden eingesperrt.“

Deaïbess selbst wurde 1997 drei Tage lang festgehalten, weil er zugegeben hatte, Metallica zu hören. Ihm wurde unterstellt, eine Gefahr für Gesellschaft und Religion zu sein, obwohl er damals gläubiger Katholik war. Am Ende musste er unterschreiben, nie wieder „Nirwana-Musik“ zu hören (die in den Suizid triebe) sowie weder dem Teufel zu huldigen noch die Gesellschaft zu bedrohen. „Ich kam gut davon“, meint der Libanese.


Spezial-Abo
teilen
twittern
mailen
teilen
David Hasselhoff veröffentlicht Metal-Song

Action-Legende und Fernseh-Star David Hasselhoff hat ernst gemacht und einen Metal-Song aufgenommen (siehe und höre unten). ‘Through The Night’ heißt das gute Stück und ist in Kollaboration mit dem Duo Cuestack entstanden. Für die Fertigstellung des zugehörigen Musikvideos haben "The Hoff" und Cuestack nun eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen. Begonnen hat die Zusammenarbeit zwischen David Hasselhoff und dem österreichischen Zwei-Mann-Projekt bereits im Jahr 2018. Zunächst nahmen die Musiker viele Demos auf, trafen und berieten sich. "Als lebenslange 'Hoff'-Fans hatte Cuestack das ultimative Ziel ein Metal-Projekt mit dem meist gesehenen Mann im Fernsehen zu erschaffen und der Welt dabei seine harte…
Weiterlesen
Zur Startseite