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Metallica: Hört HARDWIRED … TO SELF-DESTRUCT komplett!

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Das Warten hat ein Ende! Einige von euch werden HARDWIRED … TO SELF-DESTRUCT vielleicht schon daheim haben. Für alle anderen (und weil man die neue Metallica sowieso nicht zu oft hören kann) haben wir das Doppel-Album hier in voller Länge! Zusätzlich findet ihr eine Analyse zu jedem einzelnen der zwölf Songs (Plus ‘Lords Of Summer’) unten.

Seht alle Videos und hört alle zwölf Songs von HARDWIRED … TO SELF-DESTRUCT hier:

Das beste Merchandise von Metallica

CD 1

HARDWIRED (3:09)

Der Einstieg ist längst bekannt: sägende Riffs, flirrende Soli und krachende Drums preschen voran; Hetfields Gesang steht im Vordergrund, wirkt stellenweise jugendlich hoch und wild keifend. Lars Ulrich bezeichnet den wütenden Song, der als letzter entstanden ist, als Statement für das gesamte Album. Mit knapp über drei Minuten ist er der kürzeste – ausreichend Zeit, um eine klare Ansage zu machen.

ATLAS, RISE! (6:29)

Dem ersten Höreindruck zufolge schon jetzt der stärkste Song des gesamten Albums! Während der Gesang an die MASTER OF PUPPETS-Zeit erinnert, drängen sich viele BLACK ALBUM-Referenzen auf. Zuvorderst das monumentale Groove-Riff sowie der skandierende, stampfende Refrain: „Crushed under heavy skies. Atlas, rise!“. Hoch melodische Soli erinnern (nicht zum letzten Mal auf HARDWIRED… TO SELF-DESTRUCT) an Iron Maiden, ergänzen die typische Metallica-Gitarrenarbeit und das beißende Riffing. Ein vertrackter und abwechslungsreicher, aber durchgehend schlüssiger, starker Song!

NOW THAT WE’RE DEAD (6:59)

Langsame, heavy Grooves leiten ein, dazwischen galoppieren Drums, schmatzt der Bass und drückt eine kernige Lead-Gitarre. Erneut drängen sich Erinnerungen an BLACK ALBUM auf, wenn auch mit mehr Druck, Wucht, Thrash. Hetfield klingt diabolisch-finster. Die Bridge öffnet sich ein Stück ins Hymnische, der Song bleibt auch im simplen, riff-getriebenen Refrain im Midtempo-Bereich. Später variieren Metallica Grundthema und Geschwindigkeit, bevor Lars Ulrich zum Finale noch mal richtig einen raushaut.

MOTH INTO FLAME (6:08)

Als zweiter Song aus dem Album veröffentlicht, stellt ‘Moth Into Flames’ das melodische, aber keinen Deut weniger heavy rockende Gegenstück zu ‘Hardwired’ dar. NWOBHM-Attitüde trifft auf klassischen Bay Area-Thrash. Das Ergebnis taugt schnell, hart, knackig und mit betörender Melodie sowohl als Stadionhymne wie auch für den Moshpit! Hetfield singt im Refrain voluminös, bleibt in den geshouteten Strophen in höheren Stimmlagen. Ein zäh fließendes Solo geht bald in einer Frickelorgie auf, in der Bridge begibt sich die Band auf Geschwindigkeitsrekordjagd.


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