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Mittelalterlich Phantasie Spectaculum: Markenstreit

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Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (kurz: MPS) findet seit 1994 jährlich an verschiedenen Standorten statt. Seither hat es sich zu einer der größten Mittelalter-Veranstaltungen Deutschlands entwickelt, bei der sich Genre-Größen wie Subway To Sally, Feuerschwanz oder Saltatio Mortis die Ehre geben. Vor kurzem veröffentlichte Gründer und Veranstalter Gisbert Hiller via Facebook, dass das Festival unmittelbar vor der „kompletten Zerstörung“ gestanden habe.

Feindliche Übernahme?

In seinem ausführlichen Post verkündet Hiller die „feindliche Übernahme der Unternehmenskennzeichen MPS und PLWM durch die Marc Homberger Event GmbH“. Dazu erklärt er, dass Homberger vergangenen Oktober „beim Deutschen Patent- und Markenamt in München, kurz DPMA, die Wortmarken MPS, Mittelalterlich Phantasie Spectaculum, PLWM und Phantastischer Mittelalterlicher Lichter Weihnachtsmarkt zur Eintragung für sich angemeldet“ habe. Anschließend gäbe es drei Monate Zeit, um Widerspruch einlegen zu können.

Hiller habe jedoch nichts von der Anmeldung gewusst und folglich die Frist verpasst. Erst im Januar 2025 soll er „durch eine befreundete MPS Band“ von „dieser unglaublichen Aktion“ erfahren haben. Zu seinem Glück sei die Eintragung nicht zustande gekommen, „weil das DPMA München restlos überlastet ist.“

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Weitere Vorwürfe

Marc Homberger sei als Betreiber eines Grillstandes zum Mittelalterlich Phantasie Spectaculum gelangt und nach einiger Zeit zum „stellvertretenden Marktmeister“ ernannt worden. Mit seinen eigenen Firmen soll er dem „MPS und Gisbert Hiller massiv böswillig schädigen“ wollen, wie es in einem neuerlichen (erneut umfangreichem) Statement von Hiller heißt. In diesem bezieht er sich zudem auf die Stellungnahme des Beschuldigten.

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Dieser schreibt auf seiner eigenen Facebook-Seite: „In dem Post wird mir Undankbarkeit vorgeworfen und unterstellt, die Homberger Event GmbH würde den Verfasser des Facebook-Posts böswillig schädigen wollen. Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass das nicht zutrifft!“ Ihm gehe es lediglich „darum, diese Marken jetzt und zukünftig zu schützen! Es ist unverständlich, dass das nicht längst geschehen ist und das bestehender Markenschutz sogar aufgegeben wurde!“ Fakt ist – und das gibt Gisbert Hiller auch zu –, dass er „den Markenschutz nach einigen Jahren auslaufen lassen“ hat.

„Hier habe ich aber sehr naiv gedacht und auch viel zu gutgläubig auf die Korrektheit der Menschen vertraut“, fügt Hiller hinzu. Beide Parteien betonen ihrerseits, dass der Streit durch ein persönliches Gespräch im Vorfeld hätte vermieden werden können. Homberger seinerseits ruft Hiller zur persönlichen Kontaktaufnahme auf, „statt auf Facebook eine Schlammschlacht auszutragen.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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