Toggle menu

Metal Hammer

Search

Motörhead-Review: SNAKE BITE LOVE (1998)

von
teilen
mailen
teilen

*** MOTÖRHEAD-Wochen bei METAL HAMMER! Wir feiern 40 Jahre ACE OF SPADES mit vier einzigartigen Picture Discs: Sichert euch jetzt die einzigartigen 7“-Vinyle, exklusiv mit dem Magazin unter www.metal-hammer.de/motorhead! *** 

Nachdem sie auf OVERNIGHT SENSATION das Pedal ordentlich durchgedrückt hatten, gestalteten Motörhead den Nachfolger etwas variabler. Der Sound war ebenso fett wie auf dem Vorgänger und richtete sich eindeutig an die Metal-Szene, jedoch bot SNAKE BITE LOVE mehr rhythmische Abwechslung: Typische Rock’n’Roll-Nummern wie ‘Don’t Lie To Me’, ‘Desperate For You’ oder der Opener ‘Love For Sale’ treffen auf die stimmungsvolle Halbballade ‘Dead And Gone’ und den Hochgeschwindigkeitskracher ‘Take The Blame’ (der übrigens im Mittelteil wundersame Prog-Keyboards auffährt). Es gibt aber auch Songs wie ‘Joy Of Labour’ oder ‘Assassin’, die schlicht unfertig wirken und eher im Demostatus stehengeblieben zu sein scheinen.

🛒  SNAKE BITE LOVE bei Amazon

Da merkt man dem Album deutlich die Unwägbarkeiten im Vorfeld (zu kurze Produktionszeit, Erkrankung Lemmys) an. Die Platte entstand quasi (ebenso wie ein Teil der Texte) auf den letzten Drücker. Außerdem wurde Lemmys Gesang im Mix viel zu weit in den Hintergrund gerückt. Daher zählt SNAKE BITE LOVE nicht gerade zu den Highlights der Motörhead-Karriere. Lemmy hatte parallel dazu mit den reaktionären Gedankenspielen seines Drummers zu kämpfen. „Mikkey hasste den Titel“, so Lemmy genervt. „Homophob, wie er ist, hielt er ihn für schwul.“ Was Lemmy aber natürlich am Arsch vorbeiging.

*** Exklusiv mit METAL HAMMER: ACE OF SPADES-Vinyl als 7″-Picture Disc mit vier verschiedenen Motiven zum Jubiläum – jetzt bestellen, nur unter www.metal-hammer.de/motorhead ***

teilen
mailen
teilen
Duff McKagan: Der wohl vielseitigste Bassist ist 62

Michael Andrew „Duff“ McKagan, geboren vor genau 62 Jahren in Seattle, ist einer dieser Musiker, deren Lebenslauf sich liest wie ein wilder Ritt durch die Rock-Geschichte. Ein Bassist, der nie nur Bassist war. Ein Typ, der bis heute sinnbildlich für den Geist von Guns N’ Roses steht: roh, ungeschliffen, unkaputtbar. Kindheit und Jugend Aufgewachsen als jüngstes von acht Kindern in einem Arbeiterviertel Seattles lernte McKagan früh, dass man sich im Leben durchbeißen muss. Mit 15 jobbte er bereits in Nachtclubs, verließ nach der 10. Klasse die Schule und stürzte sich kopfüber in die Musikszene der Stadt. Seinen Spitznamen „Duff“ trug…
Weiterlesen
Zur Startseite