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Oli Sykes: „Ich wollte sterben“

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Ketamin war die Droge, die Oli Sykes in die Abhängigkeit stürzte. Er schaffte es, sich vor der Arbeit am Album SEMPITERNAL (2013) von der Abhängigkeit zu befreien. Keine leichte Aufgabe. Es war damals sogar so schlimm, dass der Bring Me The Horizon-Frontmann sterben wollte, wie er jetzt im Interview mit altpress.com verriet.

Der Auslöser für mein Problem war, dass ich so stark dagegen ankämpfen wollte, was die Leute über mich erzählt haben“, erinnert sich Sykes. „Ich war nicht das, was Leute von mir behaupteten . Ich war aber auch kein Guter Mensch. Ich habe mich einfach schuldig dafür gefühlt, was ich bin.“

Diese Selbstzweifel hätten ihn schließlich in die Drogensucht getrieben. Ketamin, war das Suchtmittel seiner Wahl. Die Droge wird eigentlich aufgrund seiner schmerzstillenden Wirkungsweise hauptsächlich in der Anästhesie genutzt. In Europa ist Ketamin allerdings längst eine gängige Partydroge, die eine dissoziative, bewusstseinsverändernden Wirkung hat. Bei dem Bring Me The Horizon-Sänger hatte Ketamin eine verheerende Wirkung:

Es hat mir das Ego gestohlen“, so Oli. „Es hat das zerstört, was ich war. Ich war kurz davor Selbsttötung zu begehen. Ich habe mich einfach nicht mehr darum geschert, ob ich lebe oder nicht.“

„Ich wollte sterben“

Nur durch die Hilfe seiner Familie und der Band konnte Oli Sykes gegen den Drang ankämpfen, sterben zu wollen. Entgegen der Aussagen seiner Ärzte und Psychologen ist der Bring Me The Horizon-Frontmann der Meinung:

Sie sagten ich würde jeden Tag aufs neue Kämpfen müssen, dass ich bis an mein Lebensende abhängig sein würde. Das ist Quatsch. Ich habe nie wieder zurückgeschaut, seitdem ich clean bin.“

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