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Opeths Mikael Akerfeldt: „Die Leute sollten froh über das neue Pink Floyd-Album sein.“

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Im Interview mit iHeartGuitarBlog.com wird Mikael Akerfeldt auf das neueste Opeth-Werk PALE COMMUNION angesprochen und auf die Problematik, dass viele Fans wieder Death Metal von der Band hören wollen.

Der Sänger erklärt, wie seine Band damit umgeht und stellt einen Bezug zum neuen Pink Floyd-Album her.

„Wir bekommen viel Scheiße wegen unserer musikalischen Entscheidungen zu hören und ich traf sogar Fans die mich fragten: ‘Warum schreibt ihr die guten Sachen nichtmehr?’ Es tut mir leid, aber wir sind keine Band die auf Nummer sicher geht. Es ist auch nicht so, dass wir absichtlich seltsam sein wollen und alles verkacken wollen. Es ist so, dass ich wie immer die Musik schreiben möchte die ich immer geschrieben habe und das will ich intakt halten. Es funktioniert so seit dem ersten Album. Ich verstehe wenn sensible Fans die die Band geliebt haben die neuen Sachen nicht mögen. Ich will ihnen aber auch nicht das Gefühl geben, dass wir uns von ihnen abwenden. Wir machen immernoch was wir wollen, wir schreiben die Songs so wie wir es immer getan haben und außerdem spielen wir auf Tour auch das krasse Zeug, das sie hören wollen. Dort wird es einen Mix geben. Also bekommen die Leute ihren Ausgleich aber wenn es um neues Material geht, das wie die alten Sachen klingen soll, wird es das einfach nichtmehr geben. Wir wollen uns weiterentwickeln, verstehst du? Das heißt aber nicht unbedingt, dass es keine Death Metal-Screams geben wird. Das könnte passieren weißt du?“

In diesem Jahr wird ein neues Pink Floyd-Album erscheinen, das von vielen alten Fans nicht gerade mit Freude erwartet wird und der Opeth-Sänger sieht gewisse Parallelen zwischen den Reaktionen auf die Musik der beiden Bands.

„Die Leute haben viele seltsame Meinungen dazu. Auf uns bezogen wäre das wie mit den Leuten, die sagen, dass wir nichtmehr Opeth sind, als hätten sie die Macht das zu bestimmen, nur weil es nicht ihrer Vorstellung von Opeth entspricht. Ich denke das ist ein wenig unfair. Ich denke die Leute sollten froh sein, dass Pink Floyd ein neues Album machen. Es ist zwar fraglich, aber die Leute sollten die Fresse halten und es genießen! Ob sie wollen oder nicht, David Gilmour ist seit Mitte der achtziger der Chef von Pink Floyd und wenn die Musik vom verstorbenen Rick Wright zu hören ist, warum sollte man das nicht genießen? Soweit ich weiß wird Nick Mason Drums spielen und Roger Waters ist nicht sauer deswegen! Ich persönlich freue mich sehr darauf.“

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